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On Air Festival

Tödlicher Unfall am Oktoberfest: Sicherheitsmitarbeiter (52) am Free-Fall-Tower getötet

Fahrgeschäft Free-Fall-Tower Hangover auf dem Oktoberfest Aktuelle News

Am Fahrgeschäft Hangover auf dem Münchner Oktoberfest ereignete sich ein tödlicher Arbeitsunfall.

Ein tragischer Vorfall überschattet das Münchner Oktoberfest: Der 52-jährige Sicherheitsmitarbeiter Aleksandar Spasic ist bei seinem ersten Einsatz am Free-Fall-Tower „Hangover“ von dem Fahrgeschäft erfasst und tödlich verletzt worden. Der Familienvater wollte mit der Schicht auf dem weltbekannten Volksfest für seine Angehörigen sorgen, doch der Arbeitsantritt endete in einer Katastrophe.

Besonders die Hinterbliebenen stehen nach dem plötzlichen Verlust vor einer schweren emotionalen Belastung und drängenden Fragen zum Ablauf des Geschehens. Seine Ehefrau Adriana und sein Sohn Lazar erfuhren durch die Klinik von dem fatalen Ausgang des Unglücks.

Die offenen Fragen der Familie nach dem Unglück am „Hangover“

Für die Angehörigen ist der Verlust doppelt schmerzhaft, da im Vorfeld der Wiesn bereits große Sorgen geherrscht hatten. Die Familie hatte versucht, Aleksandar Spasic von dem Sicherheitsdienst auf dem Festgelände abzubringen.

„Papa, geh nicht zum Oktoberfest“

Diesen Satz gaben die Angehörigen dem 52-Jährigen noch mit auf den Weg, bevor er seinen Dienst antrat. Aleksandar Spasic entschied sich dennoch für den Job, um seine Familie finanziell zu unterstützen. Neben der Trauer quält die Angehörigen nun vor allem die Frage nach den genauen Sicherheitsabläufen vor Ort.

Im Zentrum der Unklarheiten steht der genaue Aufenthaltsort des Sicherheitsmannes zum Zeitpunkt des Unfalls. Weder für die Angehörigen noch für die Außenstehenden ist bislang nachvollziehbar, weshalb sich der 52-Jährige während des laufenden Betriebs im unmittelbaren Gefahrenbereich des Fahrgeschäfts befand.

Sicherheitsvorgaben und Abläufe an Vertikalfahrgeschäften

Bei Fahrgeschäften wie dem Free-Fall-Tower gelten im regulären Betrieb strikte Zonenregelungen, die einen Aufenthalt von Personen im Fahr- und Fallbereich ausschließen sollen. Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Unfälle auf Großveranstaltungen primär auf mechanische Defekte der Gondeln zurückgehen. In der Praxis konzentrieren sich Untersuchungen bei derartigen Vorkommnissen jedoch intensiv auf die Schnittstellen zwischen Sicherheits- und Absperrbereichen sowie die internen Kommunikationswege des Personals.

Tödlicher Unfall am Oktoberfest: Sicherheitsmitarbeiter (52) am Free-Fall-Tower getötet

Typische Schritte zur Rekonstruktion eines Vorfalls

  • Sicherung des Betriebsbereichs: Prüfung der Absperrungen, Lichtschranken und Zugangssperren rund um das Fahrgeschäft.
  • Befragung des Personals: Abgleich von Aufgabenverteilung, Schichteinteilungen und Anweisungen für das Sicherheitspersonal.
  • Auswertung technischer Daten: Prüfung der Steuerungseinheiten und Betriebszeiten des Free-Fall-Towers zum exakten Unfallzeitpunkt.
Kriterium Fakten zum Vorfall
Betroffenes Fahrgeschäft Free-Fall-Tower „Hangover“
Verunglückte Person Aleksandar Spasic (52, Sicherheitskraft)
Hinterbliebene Ehefrau Adriana und Sohn Lazar
Zentrale Klärungsfrage Grund für den Aufenthalt im Gefahrenbereich während des Betriebs

Die Klärung dieser Fragen ist für die Familie der wichtigste Schritt, um die Geschehnisse an diesem verhängnisvollen Arbeitstag begreifen zu können.

📌 Die Aufarbeitung des Vorfalls am Free-Fall-Tower Hangover wird die Angehörigen noch über lange Zeit begleiten.

🔍 Für die Hinterbliebenen bleibt die lückenlose Rekonstruktion der Sicherheitskette die wichtigste Voraussetzung für Gewissheit.

👇 Welche Sicherheitsmaßnahmen sind bei Großfahrgeschäften aus Ihrer Sicht unverzichtbar? Teilen Sie Ihre Gedanken in den Kommentaren.