Trump-Gesandte in Kiew: Kushner und Witkoff verhandeln mit Selenskyj nach Putin-Treffen
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Verhandlungen über einen Waffenstillstand in der Kiewer Sophienkathedrale.
US-Sondergesandte reisen von Moskau direkt nach Kiew
Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind erstmals in die ukrainische Hauptstadt gereist. Der Besuch folgt unmittelbar auf Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, die tags zuvor im Moskauer Kreml stattfanden.
In Kiew empfing der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die beiden Vertrauten von Donald Trump zunächst in der historischen Sophienkathedrale. Ziel der diplomatischen Mission ist es, die seit Monaten festgefahrenen Friedensgespräche neu zu beleben.
Internationale Sicherheitsberater an Verhandlungsrunde beteiligt
Die Gespräche beschränkten sich nicht auf ein bilaterales Treffen zwischen den USA und der Ukraine. Im weiteren Verlauf schalteten sich auch die nationalen Sicherheitsberater aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich ein.
Der Vorstoß gilt als bislang ambitionierteste Vermittlungsinitiative der Trump-Administration. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 blieben zahlreiche diplomatische Vermittlungen – unter anderem durch die Türkei und die Vereinten Nationen – ohne dauerhaften Erfolg.
Territoriale Kernfragen weiterhin ungeklärt
Die militärische Lage an den Frontlinien in der Ostukraine ist seit Monaten weitgehend festgefahren. Russland hält weite Teile des ukrainischen Staatsgebiets besetzt, während Kiew zwingend auf westliche Rüstungslieferungen und Energiehilfen angewiesen bleibt.
Selenskyj betonte im Rahmen der Beratungen, dass Kernfragen bezüglich des ukrainischen Territoriums ausschließlich auf höchster politischer Ebene verhandelt und entschieden werden können.
