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Trump startet Ukraine-Initiative: Gesandte reisen nach Moskau und Kyjiw

Trump startet Ukraine-Initiative: Gesandte reisen nach Moskau und Kyjiw Aktuelle News

Trump startet Ukraine-Initiative: Gesandte reisen nach Moskau und Kyjiw

US-Präsident Donald Trump unternimmt einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Seine Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff brechen mit konkreten Vorschlägen zu Gesprächen nach Moskau und Kyjiw auf.

Laut einem Bericht des US-Portals „Axios“ treffen die beiden US-Gesandten am Samstag in Moskau auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Am Sonntag folgt in Kyjiw ein direktes Gespräch mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj. Details zu möglichen territorialen Zugeständnissen nannte Trump vorab nicht und erklärte lediglich, man habe „eine Idee für den Frieden“.

UN-Vollversammlung votiert für Reform der Weltkarte

Die UN-Vollversammlung hat eine Resolution verabschiedet, die international den Wechsel zu realistischeren Weltkarten vorantreiben soll. 164 Staaten stimmten für die von Togo und der Afrikanischen Union eingebrachte Initiative, sechs enthielten sich. Als einziges Land stimmten die USA gegen das Vorhaben.

Die Resolution empfiehlt Organisationen und Regierungen die Nutzung der „Equal Earth“-Projektion. Bisher dominieren Karten nach der Mercator-Projektion, bei denen äquatornahe Gebiete wie weite Teile Afrikas deutlich zu klein dargestellt werden, während Regionen in extremen nördlichen oder südlichen Breiten unverhältnismäßig groß erscheinen.

Schwere Gefechte im Jemen fordern über 120 Todesopfer

Bei Zusammenstößen zwischen Regierungstruppen und pro-iranischen Huthi-Milizen sind im Jemen mehr als 120 Menschen ums Leben gekommen. Aus Militär- und Ärztekreisen verlautete, dass mindestens 66 Regierungssoldaten, 62 Huthi-Kämpfer und ein Zivilist starben.

Die Miliz versucht, mit Vorstößen nahe dem Roten Meer die Kontrolle über Hügelketten unweit der strategischen Meerenge Bab al-Mandab zu erlangen. Ziel ist es offenbar, den von Regierungstruppen gehaltenen Hafen Mocha abzuschneiden.

Allianz um Deutschland plant Asyl-Rückführungszentren

Deutschland, Dänemark, Österreich, die Niederlande und Griechenland wollen noch in diesem Jahr ein Abkommen mit einem Drittstaat über Rückführungszentren für abgelehnte Asylbewerber finalisieren. Das gab Bundesinnenminister Alexander Dobrindt nach einem Treffen in Kopenhagen bekannt.

Gespräche über sogenannte Return Hubs

Dänemark peilt an, ab Ende 2027 erste Migranten in solche Zentren außerhalb der EU abzuschieben. Vertreter der fünf beteiligten Staaten führten dazu zuletzt Gespräche in Ruanda. Ende September kommen die Innenminister in München zu weiteren Beratungen zusammen.

EU-Kommissarin sagt Belgrad-Reise wegen Mladić-Ehrung ab

EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos hat einen geplanten Besuch in Belgrad kurzfristig abgesagt. Grund ist der Umgang der serbischen Staatsführung mit dem verstorbenen Kriegsverbrecher Ratko Mladić.

Die Überführung des Leichnams mit einer Militärmaschine sowie eine offizielle Gedenkveranstaltung im Haus der Armee stufte Kos als inakzeptable Verherrlichung ein. Mladić war Ende Juli in Haft in Den Haag gestorben, wo er unter anderem wegen des Völkermords von Srebrenica eine lebenslange Haftstrafe verbüßte.

Steinmeier warnt in Bonn vor Klimawandel-Leugnung

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief beim Bürgerfest in der Bonner Villa Hammerschmidt zum entschlossenen Schutz von Demokratie und Rechtsstaat auf. Angesichts von Extremwetter, Ernteausfällen und sinkenden Flusspegeln warnte das Staatsoberhaupt vor nationaler Abschottung und der Leugnung des Klimawandels.