Trumps Unterhändler in Moskau und Kiew: Gespräche über neues Verhandlungsformat
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Wladimir Putin empfing Trumps Gesandte zu diplomatischen Gesprächen in Moskau.
Erstmals sind Unterhändler von Donald Trump sowohl nach Moskau als auch nach Kiew gereist, um Möglichkeiten für diplomatische Gespräche auszuloten. Ein greifbarer Durchbruch zeichnet sich nach den ersten Runden jedoch nicht ab.
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten
Trilaterales Format als Verhandlungsoption
Die Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff sondieren Wege zur Wiederaufnahme direkter Gespräche. Eine Rückkehr zum trilateralen Format zwischen der Ukraine, Russland und den USA könnte Fortschritte bringen, erklärte Kushner nach seinem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt.
Kremlchef Wladimir Putin zeigte sich nach dem Treffen mit den US-Unterhändlern in Moskau aufgeschlossen. Die Zusammenarbeit mit Kushner und Witkoff sei für die russische Seite „komfortabel“, da die Gesandten mittlerweile Vertrauen aufgebaut hätten.
Drohende Eskalation vor dem Winter
Engpässe bei der Flugabwehr
Parallel zu den diplomatischen Bemühungen bleibt die Lage an der Front extrem angespannt. In Kiew wächst die Besorgnis über fehlende Flugabwehrmunition, die das Land verwundbar gegenüber russischen Angriffen mit ballistischen Raketen macht.
Gezielte Schläge gegen Kraftwerke und Leitungen bedrohen die ukrainische Energieversorgung in der kalten Jahreszeit massiv. Großflächige Strom- und Heizungsausfälle würden die Zivilbevölkerung nach Jahren des Krieges vor eine weitere schwere Belastungsprobe stellen.

