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Über zwei Meter lange Anakonda an der Donau entdeckt: Feuerwehr rückt zu spektakulärem Einsatz aus

Eine exotische Anakonda liegt zusammengerollt im Gras an einem Flussufer Aktuelle News

Die südamerikanische Würgeschlange sorgte für einen außergewöhnlichen Rettungseinsatz in Bayern.

Eine über zwei Meter lange und mindestens armdicke Anakonda an der Donau hat bei Kirchroth im bayerischen Landkreis Straubing-Bogen für großes Aufsehen gesorgt. Eine Spaziergängerin entdeckte die exotische Würgeschlange beim Sonnenbad im Ufergras und alarmierte umgehend die Einsatzkräfte. Die südamerikanische Riesenschlange konnte von Beamten der Polizei und der Feuerwehr gesichert werden.

Der Fund der tropischen Schlange mitten in Bayern löste einen präzise abgestimmten Rettungseinsatz aus. Da heimische Schlangenarten wie Ringelnattern oder Kreuzottern deutlich kleiner bleiben, erkannte die Passantin die Besonderheit der Situation sofort und behielt die Nerven. Sie verständigte die Polizei sowie ihren Sohn, woraufhin die Freiwillige Feuerwehr Kirchroth und eine Streife der Autobahnpolizeistation anrückten.

Improvisierte Spezialausrüstung: So lief der Einsatz ab

Da Einsatzkräfte im ländlichen Raum nicht standardmäßig mit professionellem Schlangenfänger-Zubehör ausgestattet sind, war vor Ort Erfindergeist gefragt. Nach Rücksprache mit einer Reptilienexpertin bereiteten die Retter die Sicherung des Tieres mit vorhandenem Material vor.

„Vonseiten der Feuerwehr wurde eine eigentlich zu Wäschezwecken verwendete Mehrzweckbox zum Terrarium umgemünzt, ein Wasserschieber zum Schlangenhaken und dicke Lederhandschuhe aus dem Atemschutzbereich zum Reptilienhandschuh“

Obwohl Anakondas als wehrhafte und bissige Tiere gelten, blieb das über zwei Meter lange Exemplar während des gesamten Zugriffs erstaunlich ruhig. Ein Polizeibeamter fing die Schlange vorsichtig ein und verfrachtete sie sicher in die belüftete Box. Von dort aus ging es über die Dienststelle der Autobahnpolizei direkt in die Auffangstation für Reptilien in München.

Fakten und Merkmale des Fundtiers

Anakondas stammen ursprünglich aus den tropischen Feuchtgebieten Südamerikas und sind eng an Gewässer gebunden. Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Eckdaten zu dem Vorfall zusammen:

Kriterium Details zum Einsatz
Fundort Donauufer bei Kirchroth (Landkreis Straubing-Bogen)
Art Anakonda (südamerikanische Würgeschlange)
Größe vor Ort Über 2 Meter lang, mindestens armdick
Maximalgröße der Art Bis zu 9 Meter in freier Wildbahn
Aktuelle Unterbringung Auffangstation für Reptilien in München
Rechtlicher Status Gefährliches Tier; Haltung in Bayern streng genehmigungspflichtig

Gefahr und Verhalten im Schlangen-Check

In der Bevölkerung herrscht oft die Vorstellung, dass jede große Riesenschlange eine unmittelbare Bedrohung für Menschen darstellt. In der Praxis sind Anakondas zwar ungiftig, töten ihre Beute jedoch durch Umschlingen und können kräftig zubeißen, wenn sie sich bedrängt fühlen. Das gefundene Tier zeigte jedoch keinerlei Aggression gegenüber den Helfern.

Verhaltenstipps: Was tun bei einer Schlangensichtung?

Wer in freier Natur auf eine ungewöhnlich große oder unbekannte Schlange trifft, sollte klare Sicherheitsregeln einhalten:

  • Abstand wahren: Halten Sie mehrere Meter Distanz zum Tier und vermeiden Sie hektische Bewegungen.
  • Nicht berühren: Versuchen Sie niemals, eine fremde Schlange eigenhändig einzufangen oder zu vertreiben.
  • Notruf wählen: Informieren Sie die Polizei oder die Feuerwehr über den genauen Standort.
  • Sichtkontakt halten: Behalten Sie das Tier aus sicherer Entfernung im Blick, um den Einsatzkräften das Auffinden zu erleichtern.

Rätsel um die Herkunft der Riesenschlange

In der Münchener Reptilienauffangstation wird das Tier nun intensiv medizinisch betreut und überwacht. Der gesundheitliche Zustand liefert den Experten wertvolle Hinweise auf die Vorgeschichte.

„Die Anakonda durchläuft nun die üblichen Quarantäneuntersuchungen und zeigt sich bisher sehr ruhig und zugänglich.“

Aufgrund des gepflegten und fitten Zustands gehen die Fachleute davon aus, dass die Schlange ihrem Besitzer entwischt ist und nicht vorsätzlich ausgesetzt wurde. Die Haltung von Anakondas gilt im Freistaat Bayern als potenziell gefährlich und ist nur mit strengen Ausnahmebewilligungen der zuständigen Behörden erlaubt. Die Suche nach dem rechtmäßigen Halter dauert an.

📱 Teile diesen Artikel mit deinen Freunden in Bayern, damit alle bei Spaziergängen am Flussufer wachsam bleiben.

✨ Wie hättest du reagiert, wenn dir beim Gassigehen plötzlich eine Würgeschlange im Gras begegnet wäre?

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1 Kommentar

  1. Gabriele Niemöller

    Ehrlich, ich wäre begeistert gewesen! Natürlich mit dem nötigen Respekt!