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Unfall am Flughafen Montréal: Bodenmitarbeiter gerät unter Airbus A350 von French Bee

Airbus A350-900 von French Bee auf dem Rollfeld Aktuelle News

Ein Airbus A350-900 der Fluggesellschaft French Bee auf dem Rollfeld.

Am internationalen Flughafen Montréal-Trudeau ist es am Montagabend zu einem schweren Betriebsunfall gekommen. Ein Mitarbeiter der Bodenabfertigung wurde beim Zurücksetzen eines Großraumflugzeugs lebensgefährlich verletzt.

Beteiligt war ein Airbus A350-900 der französischen Fluggesellschaft French Bee mit dem Kennzeichen F-HREY. Die Maschine sollte als Flug BF760 nach Paris-Orly abheben.

Die F-HREY von French Bee: Der Airbus A350-900 war nun einen Unfall verwickelt.
Airbus A350-900 der French Bee mit dem Kennzeichen F-HREY.

Zwischenfall während des Pushbacks

Gegen 19:30 Uhr Ortszeit leiteten die Einsatzkräfte am Flughafen Rettungsmaßnahmen ein. Der Unfall ereignete sich während des sogenannten Pushbacks, bei dem das Flugzeug von einem Schleppfahrzeug rückwärts aus der Parkposition manövriert wurde.

Rettungskräfte transportierten den schwer verletzten Mann unmittelbar nach der Erstversorgung auf dem Rollfeld in ein örtliches Krankenhaus.

Fluggäste beobachten den Unfallhergang

Berichten zufolge begleitete der Mitarbeiter den A350 als sogenannter Wing Walker, um die Manövrierabstände an den Tragflächen zu sichern. Dabei soll er gestolpert und unter das vordere Fahrwerk geraten sein.

Unfall am Flughafen Montréal: Bodenmitarbeiter gerät unter Airbus A350 von French Bee

Passagiere im Flugzeug wurden Zeugen des Zwischenfalls. Gegenüber dem Sender Radio Canada schilderten Insassen dramatische Szenen an Bord, als bemerkt wurde, dass sich der Mitarbeiter unter der rollenden Maschine befand.

Untersuchungsbehörden schalten sich ein

French Bee bestätigte den Vorfall und betonte, dass man eng mit den Flughafenverantwortlichen und den kanadischen Behörden zusammenarbeite. Die genauen Umstände des Unglücks sind Gegenstand laufender Prüfungen.

Die kanadische Transportsicherheitsbehörde Transportation Safety Board of Canada (TSB) sowie die örtliche Polizei haben offizielle Ermittlungen aufgenommen.