Unglück nahe dem Bodensee: 86-jähriger Deutscher stirbt bei Start von Heißluftballon
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Unglück nahe dem Bodensee: 86-jähriger Deutscher stirbt bei Start von Heißluftballon
Ein Ausflug in die Schweiz endete am Donnerstagabend für eine Reisegruppe in einer Katastrophe. Unweit des Bodensees kam ein 86 Jahre alter Mann aus Deutschland bei den Startvorbereitungen für eine Ballonfahrt ums Leben.
Vom Korb des Heißluftballons erfasst
Das Unglück ereignete sich auf einer Wiese im Bereich „Oberi Speck“ in der Ortschaft Salen-Reutenen. Der Unfallort liegt im Schweizer Kanton Thurgau, etwa 20 Kilometer westlich der Grenzstadt Konstanz.
Der Senior gehörte zu einer Gruppe, aus der heraus mehrere Personen eine Fahrt mit dem Heißluftballon antreten wollten. Der 86-Jährige selbst stieg jedoch nicht ein, sondern beobachtete das Geschehen vom Boden aus.
Beim Abheben geriet der Mann in den Bereich des Ballons und wurde direkt von dessen Korb getroffen. Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass er trotz schneller Hilfe noch an Ort und Stelle seinen schweren Verletzungen erlag.
Insassen bleiben unverletzt
Die Passagiere, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks bereits an Bord des Ballons befanden, kamen mit dem Schrecken davon. Nach Angaben der Behörden wurde niemand von ihnen verletzt.
Flugunfall-Experten untersuchen den Vorfall
Wie genau es zu der folgenschweren Kollision beim Abheben kommen konnte, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Kantonspolizei Thurgau hat den Kriminaltechnischen Dienst hinzugezogen.
Zudem sind Spezialisten der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle vor Ort, um die genauen Abläufe und technischen Umstände des Startmanövers zu rekonstruieren.
