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Unkraut im Kiesweg stoppen: Landschaftsgärtner setzen auf eine unsichtbare Schicht

Ein Mann kniet auf einem Kiesweg und legt Geofolie aus Aktuelle News

Ein Mann kniet auf einem Kiesweg und legt Geofolie aus, neben ihm eine Schubkarre mit Kies und eine Schaufel.

Ein gepflegter Kiesweg im Garten soll optisch ansprechen und möglichst wenig Arbeit machen. Dennoch sprießen zwischen den Steinen oft schon nach kurzer Zeit die ersten unerwünschten Wildkräuter.

Das Problem liegt dabei selten am Kiesmaterial selbst. Ausschlaggebend ist vielmehr der Aufbau direkt unter der sichtbaren Steinschicht.

Ein Mann kniet auf einem Kiesweg und legt Geofolie aus, neben ihm eine Schubkarre mit Kies und eine Schaufel.
Ein Mann kniet auf einem Kiesweg und legt Geofolie aus, neben ihm eine Schubkarre mit Kies und eine Schaufel.

Die unsichtbare Barriere gegen Durchmischung

Im professionellen Garten- und Landschaftsbau wird Kies grundsätzlich nicht direkt auf das Erdreich geschüttet. Ohne Barriere vermischen sich Bodenpartikel bei Regen und Belastung unweigerlich mit den Steinen.

Sobald Erde in die Zwischenräume gelangt, finden Flugsamen und Wurzelunkräuter einen optimalen Nährboden. Landschaftsgärtner setzen daher standardmäßig auf ein spezielles Geovlies als Trennschicht.

Funktion von Vlies im Schichtenaufbau

Das Vlies trennt den gewachsenen Boden dauerhaft von der Kiesschicht ab. Es verhindert ein Absacken des Schüttguts und stoppt aufsteigendes Wurzelwerk aus dem Untergrund.

Stabilität und Drainage sicherstellen

Neben der Unkrauthemmung erfüllt die Textilschicht technische Aufgaben. Sie hält den Weg mechanisch stabil, lässt Regenwasser jedoch ungehindert in den Boden versickern.

Wichtig bleibt dabei die Wahl des passenden Materials. Je nach geplanter Belastung und Korngröße des Kieses kommen unterschiedliche Stärken und Vliestypen zum Einsatz.