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Unwetter in Griechenland: Windböen über 100 km/h, ein Toter auf Rhodos

Überflutete Straßen und Sturmschäden nach einem Unwetter auf einer griechischen Insel Aktuelle News

Heftige Sturzfluten und orkanartige Böen sorgen in Teilen Griechenlands für schwere Zerstörungen.

Todesopfer und Verwüstung auf Rhodos

Todesopfer und Verwüstung auf Rhodos

Schwere Unwetter haben weite Teile Griechenlands mit voller Wucht getroffen. Auf der Ferieninsel Rhodos führten extreme Niederschläge zu massiven Sturzfluten, die Straßen in reißende Ströme verwandelten.

Wassermassen rissen Fahrzeuge mit sich ins Meer. Nahe der Küste bargen Einsatzkräfte einen Autofahrer nur noch leblos. Eine weitere Fahrerin konnte von der Feuerwehr rechtzeitig aus ihrem von den Fluten eingeschlossenen Wagen gerettet werden.

Über dem Meer bildeten sich zudem mehrere Windhosen. Umgestürzte Bäume blockieren zahlreiche Straßen, während Keller und Geschäfte unter Wasser stehen.

Höchste Alarmstufe auf Inseln und Festland

Höchste Alarmstufe auf Inseln und Festland

Der griechische Zivilschutz rief für die Region Attika rund um Athen, die Insel Kreta sowie die Sporaden die höchste Alarmstufe aus. Bereits im Vorfeld erhielten Bewohner und Reisende in gefährdeten Gebieten wie Euböa, Samos und der Halbinsel Peloponnes offizielle Notfall-Warnungen per SMS.

Schulen und Kindergärten blieben in mehreren besonders bedrohten Bezirken vorsorglich geschlossen. Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, Gebäude nicht zu verlassen und auf sämtliche nicht notwendigen Fahrten zu verzichten.

Stromausfälle und Verkehrschaos in der Ägäis

Auf den Inseln Skiathos und Skopelos brach infolge der Regenfälle die Stromversorgung zusammen. Auch die Insel Euböa verzeichnete schwere Schäden durch orkanartige Böen.

Der Fährverkehr kam in weiten Teilen des Landes zum Stillstand. Bei Windgeschwindigkeiten von über 100 Kilometern pro Stunde verhängten die Hafenbehörden ein Auslaufverbot für Fähren in Piräus und Lavrio.

  • Sporaden: Stromnetze auf Skiathos und Skopelos zusammengebrochen, Ortschaften überflutet.
  • Rhodos & Euböa: Schwere Sturzfluten, umgestürzte Bäume und blockierte Verkehrswege.
  • Fährnetz: Zentrale Verbindungen ab Piräus und Lavrio gestoppt.
  • Flugverkehr: Bislang weitgehend regulärer Betrieb, vereinzelte Umleitungen und Verspätungen.

Nach Angaben des staatlichen Wetterdienstes EMY halten die Unwetter über Teilen des Landes vorerst an. Vor allem auf Kreta werden bis in die Nacht weitere schwere Regenfälle erwartet, bevor für Donnerstag mit einer vorübergehenden Wetterberuhigung gerechnet wird.