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Urlaubsknöllchen: So sparen Sie bis zu 50 Prozent bei ausländischen Bußgeldern

Ein Strafzettel an einem Autowischer im Ausland. Aktuelle News

Ein Strafzettel am Scheibenwischer kann teuer werden – es sei denn, man reagiert sofort.

Schnell zahlen lohnt sich

Ein Strafzettel im Urlaub trübt die Stimmung. Doch wer zügig handelt, kann die Kosten oft drastisch senken. Alexander Römer vom ADAC weist darauf hin, dass beliebte Urlaubsländer wie Italien und Spanien attraktive Nachlässe für Schnellzahler anbieten.

„Manche Länder gewähren tatsächlich einen Rabatt auf die Bußgelder, wenn man möglichst schnell zahlt“, erklärt Römer. Wer innerhalb von ein bis zwei Wochen reagiert, kann seine Strafe unter Umständen um bis zu 50 Prozent reduzieren.

Den Zahlungs-Vorteil vor Ort nutzen

Besonders in Südeuropa sind diese Regelungen verbreitet. Wer am letzten Urlaubstag ein Knöllchen an der Windschutzscheibe findet, sollte nicht darauf warten, dass der offizielle Bescheid Wochen später per Post in Deutschland eintrifft.

Römer empfiehlt, die direkt auf dem Strafzettel angegebenen Zahlungswege zu nutzen. Eine Überweisung vor Ort oder zeitnah nach Erhalt kann den finanziellen Schaden erheblich begrenzen.

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Erst prüfen, dann überweisen

Trifft der Bußgeldbescheid jedoch erst nach der Rückkehr nach Deutschland ein, ist Besonnenheit gefragt. Blindes Bezahlen ist nicht ratsam. Bevor Geld überwiesen wird, sollte der Bescheid kritisch geprüft werden.

„Zunächst ist es bei jedem Bußgeldbescheid relevant, dass man überprüft: Stimmt dieser Vorwurf, der mir gemacht wird, überhaupt?“, so der Experte. Prüfen Sie kritisch, ob Sie zum fraglichen Zeitpunkt tatsächlich am Tatort waren. Fehler bei der Erfassung, etwa durch Kennzeichenverwechslungen, kommen vor. Erst nach dieser Verifizierung sollte die Zahlung erfolgen.