US Open: Rekordzahl an Matches endet erst nach Mitternacht
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US Open: Rekordzahl an Matches endet erst nach Mitternacht
Extrembelastung im Arthur Ashe Stadium
Bei den US Open in New York häufen sich die Partien, die erst tief in der Nacht oder am frühen Morgen enden. Noch nie zuvor in der Geschichte des Grand-Slam-Turniers zogen sich so viele Begegnungen bis weit nach Mitternacht hin.
Profis und Trainer schlagen Alarm, da der Schlafrhythmus und die Regenerationsphasen massiv unter den späten Ansetzungen leiden. Während die Organisatoren die besondere Atmosphäre der Night Sessions betonen, wächst der Unmut bei den Aktiven.
Eindrücke aus dem professionellen Sportbetrieb.
Kommerzielle Interessen gegen Athletengesundheit
Der Hauptgrund für den späten Spielbetrieb liegt im straffen Zeitplan und den Vorgaben der TV-Rechteinhaber. Die Night Sessions im Arthur Ashe Stadium beginnen erst um 19:00 Uhr Ortszeit und umfassen in der Regel zwei aufeinanderfolgende Matches.
Dauert das erste Spiel der Abendschicht länger als geplant, betreten die Akteure der zweiten Partie den Platz oft erst gegen 22:30 Uhr oder noch später. Fünfsatz-Krimis führen dann unweigerlich zu Spielenden zwischen 1:30 Uhr und 3:00 Uhr morgens.
Geforderte Reformen im Spielplan
Branchenexperten und Spielervertreter verlangen konkrete Anpassungen des Turnierablaufs. Vorgeschlagen wird unter anderem, die Abendsessions früher zu starten oder das zweite Abendspiel bei Verzögerungen auf Nebenplätze zu verlegen.
Die hohe Belastung im Spitzensport sorgt für Diskussionen.
Andere Grand-Slam-Turniere haben bereits reagiert und Obergrenzen für späte Ansetzungen eingeführt. In New York zögert der US-Tennisverband USTA bislang mit strengen Regelungen, um lukrative Primetime-Sendeplätze im US-Fernsehen nicht zu gefährden.
Wettkämpfe unter extremen Bedingungen fordern Athleten weltweit heraus.
Neben den Profis sind auch Fans und das Stadionpersonal betroffen, da öffentliche Verkehrsmittel in der Nacht eingeschränkt fahren. Die Diskussion über eine Obergrenze für späte Matches bleibt damit eines der beherrschenden Themen im internationalen Tennissport.



