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Verbraucherzentrale warnt im September: Vor diesen 4 neuen Betrugsmaschen müssen Sie sich jetzt schützen

Ein Smartphone zeigt eine betrügerische Phishing-Nachricht mit rotem Warnsymbol Aktuelle News

Immer mehr gefälschte Nachrichten landen derzeit auf deutschen Smartphones.

Die Verbraucherzentrale schlägt im September offiziell Alarm und warnt eindringlich vor 4 neuen, hochgefährlichen Betrugsmaschen, mit denen Kriminelle aktuell versuchen, private Bankkonten in Deutschland leerzuräumen.

Täglich landen tausende perfekt gefälschte E-Mails, SMS und fingierte Anrufe auf den Smartphones ahnungsloser Bürger.

Wer in Panik gerät und unbedacht auf einen Link tippt, tappt direkt in die Falle der Betrüger.

Welche 4 Betrugsmaschen stehen im September ganz oben auf der Liste?

Die Täter nutzen aktuelle Ereignisse und technische Umstellungen schamlos aus, um an sensible Daten zu gelangen.

Besonders auf diese vier Maschen sollten Sie in den kommenden Wochen achten:

  • Sparkasse und DKB-Phishing: Kriminelle verschicken angebliche Warnungen vor einer Deaktivierung der TAN-App und fordern zur sofortigen Verifizierung über einen Link auf.
  • Gefälschte DHL-Paketbenachrichtigungen: Per SMS wird behauptet, ein Paket könne wegen fehlender Zollgebühren oder unvollständiger Adressdaten nicht zugestellt werden.
  • PayPal-Sicherheitswarnung: Eine angebliche Kontosperrung wegen unbefugter Zugriffe soll durch Eingabe der Kreditkartendaten abgewendet werden.
  • Falsche Energieberater am Telefon: Betrüger geben sich als Vertreter lokaler Stadtwerke aus, erfragen Zählernummern und schieben den Opfern teure Neuverträge unter.

Woran erkennen Sie die neuen Betrugsversuche sofort?

Betrüger arbeiten fast immer mit künstlicher Dringlichkeit und erzeugen massiven Zeitdruck.

Sätze wie „Ihr Zugang wird innerhalb von 24 Stunden gesperrt“ oder „Letzte Mahnung vor Inkasso“ sind ein klares Alarmsignal.

Werfen Sie zudem immer einen Blick auf die Absenderadresse der E-Mail. Oft verstecken sich hinter seriös klingenden Namen kryptische Buchstabenfolgen mit ausländischen Endungen.

Seriöse Banken und Bezahldienste wie PayPal fordern Sie niemals per E-Mail oder Kurznachricht dazu auf, PINs, Passwörter oder vollständige Kartendaten auf einer verlinkten Website einzugeben.

Schritt-für-Schritt: So verhalten Sie sich bei einer verdächtigen Nachricht

  • 1. Keine Panik: Lassen Sie sich niemals von kurzen Fristen unter Druck setzen.
  • 2. Finger weg von Links: Tippen Sie keinesfalls auf Links oder Buttons in der Nachricht.
  • 3. Manuell prüfen: Öffnen Sie Ihren Browser und loggen Sie sich direkt über die offizielle App oder die echte Website Ihres Anbieters ein.
  • 4. Nachricht melden: Leiten Sie Phishing-Mails direkt an das Phishing-Radar der Verbraucherzentrale ([email protected]) weiter.
  • 5. Löschen und blockieren: Löschen Sie die E-Mail oder SMS und blockieren Sie die entsprechende Rufnummer sofort.

Was müssen Sie tun, wenn Sie bereits Daten eingegeben haben?

Sollten Sie in der Hektik bereits Kontodaten oder Passwörter auf einer fremden Website eingetragen haben, zählt jede Minute.

Rufen Sie umgehend den bundesweiten Sperr-Notruf unter der Telefonnummer 116 116 an, um Ihre Bankkarten und Online-Banking-Zugänge sofort sperren zu lassen.

Informieren Sie zusätzlich Ihre Hausbank direkt über den Vorfall, damit verdächtige Abbuchungen rechtzeitig gestoppt werden können.

Ändern Sie von einem sicheren Gerät aus unverzüglich alle betroffenen Passwörter und sichern Sie Beweise durch Screenshots für eine spätere Strafanzeige bei der Polizei.