Vermisste Lehrerin (54) aus Besançon: Spaziergänger entdeckt Leiche nach fast 4 Monaten im Wald
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Im Wald von Notre-Dame-du-Mont bei Thoraise entdeckte ein Spaziergänger eine Leiche.
Nach fast vier Monaten Ungewissheit gibt es eine neue Entwicklung im Fall der vermissten Sonia Vacheret. Am Montag, dem 31. August, wurde in einem Waldstück im ostfranzösischen Département Doubs eine Leiche entdeckt.
Fundstelle nur 20 Meter vom Wanderweg entfernt
Ein Anwohner stieß zur Mittagszeit im Wald von Notre-Dame-du-Mont bei Thoraise auf den leblosen Körper, als er seinen Hund ausführte. Die Fundstelle lag etwa 20 Meter abseits eines Kammwegs.
Die Staatsanwaltschaft Besançon teilte mit, dass nahe der Leiche mehrere Gegenstände sichergestellt wurden. Diese deuten darauf hin, dass es sich um die 54-jährige Lehrerin handeln könnte.
Obduktion und DNA-Analyse angeordnet
Die Ermittler der Gendarmerie Besançon haben ein Verfahren zur Feststellung der Todesursache eingeleitet. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung soll die Identität zweifelsfrei klären.
Zur Klärung der genauen Todesumstände werden eine Obduktion sowie DNA-Abgleiche vorgenommen. Laut Staatsanwaltschaft gab es im bisherigen Verlauf der Ermittlungen keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung Dritter.

Spurloses Verschwinden im Mai
Sonia Vacheret, Biologielehrerin am Lycée Jules Haag in Besançon, war am Samstag, dem 9. Mai, in Montferrand-le-Château spurlos verschwunden. Ihr Lebensgefährte hatte nach seiner Rückkehr am Wochenende Alarm geschlagen, nachdem eigene Suchversuche erfolglos geblieben waren.
Die Mutter zweier Kinder galt als sehr sportlich und war noch einen Monat vor ihrem Verschwinden beim Paris-Marathon gestartet. Sie hatte ihr Haus ohne Mobiltelefon und ohne Smartwatch verlassen.
Umfangreiche Suchaktionen mit Hubschraubern, Hundestaffeln, Spezialkräften für unwegsames Gelände sowie groß angelegte Bürger-Suchaktionen in der Region waren monatelang ohne Ergebnis geblieben.
