Zum Inhalt springen
On Air Festival

VfB Stuttgart schlägt 1. FC Köln mit 4:1: Torspektakel vor den Augen von Jürgen Klopp

VfB Stuttgart schlägt 1. FC Köln mit 4:1: Torspektakel vor den Augen von Jürgen Klopp Aktuelle News

VfB Stuttgart schlägt 1. FC Köln mit 4:1: Torspektakel vor den Augen von Jürgen Klopp

VfB Stuttgart meldet sich mit 4:1-Erfolg zurück

Der VfB Stuttgart hat die 1:5-Auftaktniederlage gegen den FC Bayern München wettgemacht. Vor heimischer Kulisse besiegten die Schwaben den 1. FC Köln souverän mit 4:1. Für die Kölner bedeutet die deutliche Niederlage einen Dämpfer nach dem vorangegangenen 3:2-Sieg gegen die TSG Hoffenheim.

Gänsehaut-Moment und Pyro-Eklat vor dem Anpfiff

Bereits vor Spielbeginn sorgte FC-Trainer Rene Wagner für einen emotionalen Moment. Am Sky-Mikrofon berichtete er von einem besonderen Gast beim Training unter der Woche.

„Wir hatten diese Woche bei uns eine junge Dame im Training. Ihr letzter Wunsch war es, die Mannschaft nochmal zu sehen. Ich weiß nicht, ob sie noch unter uns ist, ich hoffe natürlich schon. Das war einfach eine Geschichte, die den Jungs auch gezeigt hat, der Verein ist das Besondere“, erklärte Wagner. „Ich glaube, die Jungs haben verstanden, dass der Verein unglaublich emotional ist. Das hat uns nochmal sensibilisiert dafür, dass wir einfach die Verantwortung haben, jeden Tag Gas zu geben.“

Personell fehlten den Gästen mit Thijs Dallinga (Magen-Darm-Infekt) und Said El Mala (Erkältung) beide Torschützen der Vorwoche. El Mala verpasste damit die Chance, sich vor den Augen von Bundestrainer Jürgen Klopp für die DFB-Kadernominierung am 17. September zu empfehlen. Klopp beobachtete vor Ort zudem VfB-Neuzugang Dzenan Pejcinovic, der im Sommer für 25 Millionen Euro aus Wolfsburg nach Stuttgart gewechselt war.

Der Anpfiff verzögerte sich leicht, da im Kölner Fanblock Pyrotechnik gezündet und Raketen abgefeuert wurden. Mindestens ein Geschoss prallte vom Dach in die Zuschauerränge ab, weitere landeten direkt auf dem Rasen.


Feuerwerkskörper und Pyrotechnik auf den Rängen während des Spiels zwischen Stuttgart und Köln.

Doppelter Lattentreffer und Solo-Treffer zur VfB-Führung

Stuttgart übernahm sofort die Initiative. In der 9. Minute setzte Josha Vagnoman den Ball aus zwei Metern Torentfernung volley an die Latte. Nur sechs Minuten später scheiterte auch Pejcinovic mit einem Kopfball aus kurzer Distanz am Aluminium, ehe Deniz Undav in der 19. Minute freistehend vergab.

In der 35. Minute belohnten sich die Gastgeber schließlich: Bilal El Khannouss setzte sich nach einem Solo über das halbe Feld durch, tunnelte Luka Lochoshvili und traf aus 15 Metern zur verdienten 1:0-Führung für den VfB.

Kölns Drangphase bleibt ohne Ertrag

Zur zweiten Halbzeit reagierte Wagner und brachte Ellyes Skhiri sowie die 19-jährige Tottenham-Leihgabe Mikey Moore. Die Kölner erhöhten sofort den Druck, bissen sich jedoch an VfB-Schlussmann Fabian Bredlow die Zähne aus.

Bredlow parierte mehrfach stark gegen Skhiri (46.) und Moore (53., 56.), während Tom Krauß mit zwei Distanzschüssen nur knapp das Ziel verfehlte.

Stuttgart kontert eiskalt und macht den Deckel drauf

Mitten in die Kölner Drangphase hinein schlugen die Gastgeber per Konter zu. Grischa Prömel vollendete in der 60. Minute aus elf Metern zum 2:0.

Der eingewechselte Ermedin Demirovic baute die Führung mit einer Einzelleistung auf 3:0 aus (75.). Das anschließende Eigentor von Ramon Hendriks zum 3:1 (81.) blieb folgenlos, da Vagnoman in der 90. Minute mit einem wuchtigen Volleyschuss den 4:1-Endstand markierte.