Vöcklabruck: Spielende Kinder finden erstochene 53-Jährige am Flussufer der Ager
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Einsatzkräfte sperrten das Ufer der Ager nach dem Leichenfund in Vöcklabruck weiträumig ab.
Ein grausamer Fund hat im oberösterreichischen Vöcklabruck einen Großeinsatz der Kriminalpolizei ausgelöst. Kinder stießen am Dienstagnachmittag gegen 16:00 Uhr beim Spielen im Ortsteil Dürnau auf eine leblose Frau.
Die Tote lag am Ufer des Flusses Ager in unmittelbarer Nähe des Salzkammergut Klinikums. Rettungskräfte konnten vor Ort nur noch den Tod der Frau feststellen. Bei dem Opfer handelt es sich um die 53-jährige Sonja K. aus Laakirchen.

Polizeiliche Absperrung und Spurensicherung am Fundort der Leiche an der Ager.
Verdacht auf Tötungsdelikt nach Obduktionsanordnung
Der Leichnam wies mehrere Stichverletzungen auf, darunter auch eine Wunde im Rückenbereich. Aufgrund dieses Spurenbildes geht die Kriminalpolizei von Fremdverschulden aus.
„Wir haben eine Obduktion angeordnet, um die Todesursache zu ermitteln“, bestätigte Staatsanwalt Christoph Weber. Mit belastbaren Ergebnissen der Rechtsmedizin zur exakten Todesursache und zum Todeszeitpunkt wird im Laufe des Donnerstags gerechnet.

Opfer galt seit Tagen als abgängig
Die 53-Jährige war vor ihrem Tod in der psychiatrischen Abteilung des nahegelegenen Klinikums untergebracht. Seit dem 29. August um 15:00 Uhr galt sie offiziell als vermisst.
Der Einsatzbereich am Flussufer unweit des Salzkammergut Klinikums Vöcklabruck.
Großaufgebot sucht nach der Tatwaffe
Am Mittwoch führten Einsatzkräfte eine großangelegte Suchaktion entlang des Flussufers durch. Auch Feuerwehrtaucher durchkämmten die Ager nach der mutmaßlichen Tatwaffe, blieben dabei jedoch vorerst ohne Erfolg.
Die Staatsanwaltschaft hält sich zu konkreten Tatverdächtigen derzeit bedeckt. Die Ermittlungen im Umfeld der Getöteten laufen auf Hochtouren.

