Vor dem Sturmangriff: Russische Kommandeure fordern Bankkarten und PINs von Soldaten
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Vor dem Sturmangriff: Russische Kommandeure fordern Bankkarten und PINs von Soldaten
Ausbeutung an der Front: Soldaten als Verfügungsmasse
Geleakte Dokumente und Berichte gewähren drastische Einblicke in die internen Abläufe der russischen Streitkräfte. Eigene Soldaten werden im System der militärischen Führung offenbar zunehmend als reines Verbrauchsmaterial und finanzielle Ressource betrachtet.
Die Praxis offenbart Strukturen, in denen die Truppen selbst im Todesfall noch gezielt ökonomisch abgeschöpft werden.
Das Vorgehen vor dem Kampfeinsatz
Besonders vor riskanten Sturmangriffen greifen Vorgesetzte zu drastischen Methoden. Kommandeure verlangen von ihren Untergebenen unmittelbar vor dem Vorrücken die Herausgabe von persönlichen Bankkarten samt zugehöriger PIN.
Gezielter Zugriff auf Sold und Entschädigungen
Die Einziehung der Finanzdaten sichert den Vorgesetzten den direkten Zugriff auf die Konten der Soldaten. Verunglückt oder stirbt der Soldat bei der Offensive, verbleibt der finanzielle Zugriff bei den Befehlshabern vor Ort.
Die geleakten Daten belegen zudem einen spezifischen internen Sprachgebrauch: Begriffe der militärischen Bürokratie stufen das Personal formal und faktisch auf den Status von bloßem Kapital und Material herab.
