Vuelta a España: Marco Brenner siegt nach 154,5 Kilometern auf 1.800 Metern Höhe
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Vuelta a España: Marco Brenner siegt nach 154,5 Kilometern auf 1.800 Metern Höhe
Marco Brenner hat auf der 14. Etappe der Vuelta a España den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Bei der schweren Bergankunft in der Sierra de la Pandera auf 1.800 Metern Höhe setzte sich der 24-Jährige als Solist durch.
Brenner gehörte einer großen Fluchtgruppe an und ließ nach 154,5 Kilometern im Bergauf-Sprint dem Kolumbianer Santiago Buitrago keine Chance. Es ist der erste deutsche Tagessieg bei der Spanien-Rundfahrt seit dem Erfolg von Lennard Kämna vor drei Jahren.
„Ich kann es nicht glauben. Für solche Tage bin ich Radprofi geworden. Es gibt nicht viele Fahrer, die einen Etappensieg bei einer Grand Tour holen“, sagte Brenner, der erst seine dritte große Landesrundfahrt bestreitet. Der frühere deutsche Meister hatte bereits im August mit dem Gesamtsieg bei der Polen-Rundfahrt überrascht.
Marco Brenner gewinnt die 14. Etappe der Vuelta a España in der Sierra de la Pandera.
Enric Mas festigt das Rote Trikot
Das Rote Trikot des Gesamtführenden verteidigte Enric Mas erfolgreich. Der 31-jährige Spanier erreichte das Ziel 4:12 Minuten nach Brenner und vergrößerte seinen Abstand auf die direkten Rivalen.
Nach dem sturzbedingten Aus des fünfmaligen Tour-Siegers Tadej Pogacar vor einer Woche greift Mas nach seinem ersten Gesamtsieg bei einer Grand Tour. Zuvor belegte er bei der Vuelta dreimal den zweiten und einmal den dritten Rang.
Roglic verliert Zeit und Gesamtrang zwei
Der bisherige Gesamtzweite Primoz Roglic verlor im Schlussanstieg 25 Sekunden auf Mas. Dadurch fiel der Slowene im Gesamtklassement hinter den Österreicher Felix Gall auf Platz drei zurück.
Mas liegt im Gesamtklassement nun 2:06 Minuten vor Gall. Die 15. Etappe führt am Sonntag über 189,7 Kilometer von Palma del Río nach Córdoba und weist drei Bergwertungen der dritten Kategorie auf.

