VW plant Abbau von 50.000 Stellen: 95 Prozent des Rettungsplans vor Beschluss
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Volkswagen bereitet einen tiefgreifenden Sparkurs mit dem Abbau von 50.000 Arbeitsplätzen vor.
Der Volkswagen-Konzern steht unmittelbar vor der Verabschiedung eines tiefgreifenden Sanierungsprogramms. Rund 95 Prozent des vorliegenden Rettungsplans sollen umgesetzt werden, nachdem zuvor strittige Details nachverhandelt wurden.
Im Zentrum der Transformation steht eine drastische Reduzierung der weltweiten Personalkapazitäten. In den kommenden Jahren will der Automobilhersteller insgesamt 50.000 Arbeitsplätze abbauen.
Vier deutsche Standorte ab 2031 vor ungewisser Zukunft
Besonders die Situation in Deutschland spitzt sich zu. Für gleich vier Werke sieht der Konzern derzeit keine wettbewerbsfähige Auslastung für den Zeitraum zwischen 2031 und 2034.
Betroffen sind die Standorte:
- Emden
- Zwickau
- Hannover
- Neckarsulm
Für diese Fabriken prüft das Unternehmen derzeit alternative Nutzungskonzepte, da eine Weiterführung der bisherigen Fahrzeugfertigung unter den aktuellen Bedingungen nicht garantiert werden kann.

Widerstand im Aufsichtsrat überwunden
Noch vor wenigen Monaten schien eine Einigung in weiter Ferne. Im Juli war ein erster Entwurf des Sparpakets im Aufsichtsrat am Widerstand der Arbeitnehmervertreter und des Landes Niedersachsen gescheitert.
Die Konzernführung hatte den Druck auf das Kontrollgremium zuletzt massiv erhöht. Gegenüber den Aufsichtsräten betonte der Vorstand unmissverständlich, dass bei den aktuellen Verhandlungen über das reine Überleben des gesamten Volkswagen-Konzerns entschieden werde.
Kostenkluft im internationalen Vergleich
Ein internes Analysepapier des Konzerns belegt die Gründe für den harten Sparkurs. Die Produktionskosten an den deutschen Standorten liegen demnach drastisch über dem Niveau der internationalen Konkurrenz.
In Deutschland belaufen sich die Kosten pro Jahr und Mitarbeiter auf durchschnittlich 163.000 Euro. An den chinesischen Standorten des Konzerns liegen die entsprechenden Aufwendungen mit 74.000 Euro bei weniger als der Hälfte.
