VW prüft Fußball-Sponsoring: Steigt der Konzern bei Bayern, Stuttgart und Wolfsburg aus?
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VW prüft Fußball-Sponsoring: Steigt der Konzern bei Bayern, Stuttgart und Wolfsburg aus?
Konzernumbau bedroht millionenschwere Partnerschaften
Der Automobilkonzern Volkswagen befindet sich in einem tiefgreifenden Sparkurs und kämpft um seine wirtschaftliche Zukunft. Im Zuge interner Rettungspläne rücken nun sämtliche Ausgabenposten in den Fokus – einschließlich des Engagements im Profifußball.
Auf dem Prüfstand stehen dabei nicht nur die traditionellen Verbindungen zum Werksklub VfL Wolfsburg, sondern auch bedeutende Partnerschaften mit Spitzenvereinen der Bundesliga.

Volkswagen und das Sportsponsoring im deutschen Profifußball.
Bayern München und VfB Stuttgart im Visier
Besonders brisant: Neben den Auswirkungen auf Wolfsburg betreffen die internen Überlegungen auch Verträge mit dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart. Bei beiden Traditionsklubs ist der Konzern beziehungsweise dessen Tochtermarken seit Jahren als wichtiger Geldgeber und Partner aktiv.
Ein Ausstieg oder eine signifikante Reduzierung der Zahlungen würde die betroffenen Vereine vor spürbare finanzielle Herausforderungen stellen.
Rettungspapier verlangt strikte Sparmaßnahmen
In internen Sanierungspapieren des Konzerns wird das Sponsoring im Spitzensport als potenzieller Sparfaktor aufgeführt. Um die Kernmarken zu sichern und Produktionsstandorte zu stützen, verlangt das Management umfassende Einschnitte bei externen Marketingausgaben.
Wie weitreichend die Kürzungen letztlich ausfallen und welche Verträge vorzeitig beendet oder nicht verlängert werden, entscheidet sich im Rahmen der anstehenden Sparbeschlüsse der Konzernführung.
