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Wahlpanne in Berlin: Bis zu 1.400 Briefwähler erhalten falsche Stimmzettel

Wahlpanne in Berlin: Bis zu 1.400 Briefwähler erhalten falsche Stimmzettel Aktuelle News

Wahlpanne in Berlin: Bis zu 1.400 Briefwähler erhalten falsche Stimmzettel

Im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist es beim Versand von Briefwahlunterlagen zu einer Panne gekommen. Mehrere Wahlberechtigte erhielten Stimmzettel eines falschen Wahlkreises.

Rotes Rathaus in Berlin
Rotes Rathaus in Berlin

Nach offiziellen Angaben des Landeswahlamts betrifft die Verwechslung Unterlagen der Wahlkreise 3 und 4. Konkret geht es um Wahlscheine mit dem Ausstellungsdatum 24. oder 25. August.

Behörden schreiben 1.400 Personen vorsorglich an

Bislang sind sechs konkrete Fälle gemeldet worden. Die Verwaltung schließt jedoch nicht aus, dass theoretisch rund 1.400 Wahlberechtigte betroffen sein könnten.

Um Fehler bei der Stimmabgabe zu vermeiden, kontaktiert das Bezirkswahlamt nun alle 1.400 Personen per Post, für die an den betreffenden Tagen Unterlagen ausgestellt wurden.

Landeswahlleiter Stephan Bröchler
Landeswahlleiter Stephan Bröchler

Landeswahlleiter Stephan Bröchler betonte, er nehme die Vorkommnisse sehr ernst. Menschliche Fehler ließen sich nie vollständig ausschließen, nun stehe die schnelle Behebung im Fokus.

Stimmen, die auf einem falschen Stimmzettel abgegeben werden, sind laut Wahlamt ungültig.

Reaktion aus dem Roten Rathaus

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) forderte einen fehlerfreien Ablauf der Wahl im gesamten Stadtgebiet. Er nahm Innensenatorin Iris Spranger (SPD) und den Landeswahlleiter in die Pflicht, sichere und faire Bedingungen zu garantieren.


Abfall im Berliner Stadtgebiet


Müllablagerungen in Berlin

So erhalten Betroffene neue Unterlagen

Wer fehlerhafte Dokumente erhalten hat oder unsicher ist, kann sich direkt an das zuständige Wahlamt wenden. Dort werden umgehend neue Briefwahlunterlagen ausgestellt.


SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach


Steffen Krach im Wahlkampf

Der ursprüngliche Wahlschein wird bei der Neuausstellung für ungültig erklärt. Das Landeswahlamt versicherte, dass das Wahlgeheimnis gewahrt bleibt und eine doppelte Stimmabgabe technisch ausgeschlossen ist.

Wählerinnen und Wähler können zudem online auf der offiziellen Plattform des Landeswahlleiters prüfen, welche Kandidaten und Parteien für ihren spezifischen Wahlkreis auf dem Stimmzettel stehen müssen.

Die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus findet am 20. September parallel zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern statt.