Warum Alec Baldwin Harrison Ford bis heute nicht verzeihen kann
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Alec Baldwin in seiner Paraderolle als CIA-Analytiker Jack Ryan in Jagd auf Roter Oktober.
Ein Rollenwechsel mit Folgen
Harrison Ford ist eine Hollywood-Ikone. Mit George Lucas’ Hilfe prägte er zwei der größten Filmreihen der Geschichte: Indiana Jones und Star Wars. Doch es gab ein drittes Franchise, das seine Handschrift trägt: das Jack Ryan-Universum nach Tom Clancy.
Bevor John Krasinski die Rolle auf Amazon Prime Video übernahm, gab es zahlreiche Vorgänger. Neben Ben Affleck und Chris Pine war es vor allem der Wechsel von Alec Baldwin zu Harrison Ford, der für böses Blut sorgte.
Alec Baldwin in Jagd auf Roter Oktober.
Der Anruf, der alles veränderte
1990 startete Jagd auf Roter Oktober als massiver Kassenerfolg. Alec Baldwin, der den CIA-Analytiker Jack Ryan verkörperte, war bereit für die Fortsetzung. Doch dann erhielt er einen Anruf von Regisseur John McTiernan.
Gegenüber der HuffPost enthüllte Baldwin den Inhalt: McTiernan erklärte ihm, das Studio habe bereits mit einem „sehr berühmten Filmstar“ verhandelt. Dieser Star sei aus einem anderen Projekt ausgestiegen, um bei Jack Ryan einzusteigen.
Das Studio hatte zudem finanzielle Gründe: Man schulde dem neuen Schauspieler eine hohe Summe für einen anderen Film. Zudem galt dieser als zugkräftiger an den Kinokassen. Baldwin war klar: Er wurde gezielt beiseite geschoben. Der neue Mann war Harrison Ford.

Ein Vermächtnis aus Groll
Baldwin trat nie wieder als Jack Ryan auf. In Die Stunde der Patrioten (1992) und Das Kartell (1994) übernahm Ford und prägte die Figur wie kein anderer. Baldwin verarbeitete den Verlust Jahre später in seinen Memoiren.
Laut Baldwin soll McTiernan bei Ford nachgefragt haben, ob er sich schuldig fühle, Baldwin die Rolle abgenommen zu haben. Fords knappe Antwort laut Baldwin: „Scheiß auf ihn!“
Für Baldwin war die Sache klar: Ford brauchte ein neues Franchise, um seinen Ruhm zu sichern. Bei einer späteren Begegnung auf einer Gala ließ Baldwin kein gutes Haar an seinem Kollegen. Er beschrieb den einstigen Zimmermann als „kleinen, dürren Mann“ mit einer gedämpften Stimme. Eine Versöhnung? Ausgeschlossen. Die beiden Stars standen seitdem nie wieder gemeinsam vor der Kamera.

