Zum Inhalt springen
On Air Festival

Warum Cola Zero Ihren Körper mehr belastet als Sie denken

Eine Dose Cola Zero neben einem Glas mit Eiswürfeln. Aktuelle News

Trotz des Verzichts auf Zucker ist Cola Zero kein gesundes Getränk.

Der Trend zu „Zero“-Produkten hält ungebrochen an, da klassische Light-Getränke bei vielen Konsumenten an Attraktivität verloren haben. Doch wer glaubt, mit einer Cola Zero eine gesunde Entscheidung zu treffen, irrt sich. Die Zutatenliste unterscheidet sich kaum von zuckerhaltigen Softdrinks: Neben Wasser, Kohlensäure, Farbstoff E 150d, Koffein und Aromen bilden vor allem Säuerungsmittel und Zuckerersatzstoffe das Fundament.

Phosphorsäure als Gefahr für den Zahnschmelz

Die ausgeprägte Säurenote der Cola stammt von Phosphorsäure (E 338), die zudem die Wirkung des Koffeins verstärken soll. Analysen zeigen einen Gehalt von etwa 0,8 Gramm reiner Phosphorsäure pro Liter. Diese Säure ist aggressiv und greift unmittelbar nach dem Verzehr den Zahnschmelz an. Auch beim Koffeingehalt liegen die Zero-Varianten auf einem vergleichbaren Niveau wie klassische Colas, wobei Light-Produkte teils höhere Werte aufweisen.

Risiken durch künstliche Süßstoffe

Anstelle von Haushaltszucker setzen Hersteller auf Süßungsmittel wie Aspartam, Acesulfam-K und in der Zero-Variante zusätzlich Cyclamat. Während Aspartam aus Phenylalanin, Asparaginsäure und Methanol besteht, warnen Experten bei längerem Konsum vor gesundheitlichen Begleiterscheinungen. Dazu zählen unter anderem Schwindel, Ängste sowie mögliche Störungen der Darmflora und Magen-Darm-Probleme.

Warum Cola Zero Ihren Körper mehr belastet als Sie denken

Cola-Dose auf einem Tisch
Eine Cola-Dose in einer alltäglichen Umgebung.

WHO warnt vor Süßstoffen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät grundsätzlich vom Konsum von Süßstoffen ab, da diese das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen können. Studien, etwa der York University, deuten zudem darauf hin, dass Süßstoffe Heißhungerattacken fördern können, was paradoxerweise zu einer Gewichtszunahme führen kann. Auch Hinweise aus Tierversuchen, die auf ein erhöhtes Übergewichtsrisiko bei Kindern durch den Konsum während der Schwangerschaft hindeuten, mahnen zur Vorsicht.

Gesündere Alternativen für den Alltag

Wer auf seinen Körper achtet, sollte Zero-Getränke lediglich als gelegentliches Genussmittel betrachten. Als Durstlöscher im Alltag sind Mineralwasser, Leitungswasser oder ungesüßte Tees die bessere Wahl. Für den Koffeinbedarf stellt Cold-Brew-Kaffee eine natürliche Alternative dar, die ohne die problematischen Zusatzstoffe der Softdrink-Industrie auskommt.