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Wasser sparen ohne Umbau: Wie eine Plastikflasche im Spülkasten Liter spart

Eine Person legt eine mit Wasser gefüllte Plastikflasche in den Spülkasten einer Toilette. Aktuelle News

Eine gefüllte Wasserflasche im Spülkasten verringert die Füllmenge pro Spülgang.

Viele Toilettenspülkästen verbrauchen bei jeder Betätigung deutlich mehr Wasser als für die eigentliche Reinigung notwendig ist. Mit einem simplen Handgriff lässt sich das Füllvolumen im Spülkasten sofort reduzieren.

Eine Person legt eine mit Wasser gefüllte Plastikflasche in den Spülkasten einer Toilette.
Eine Person legt eine mit Wasser gefüllte Plastikflasche in den Spülkasten einer Toilette.

Mechanik im Spülkasten: So funktioniert der Kniff

Die Methode erfordert weder Werkzeug noch handwerkliche Vorkenntnisse. Eine herkömmliche Plastikflasche wird mit Wasser gefüllt, fest verschlossen und in den Spülkasten gestellt.

Das Gefäß verdrängt genau sein eigenes Volumen an Wasser. Der Spülkasten füllt sich dadurch nach jeder Betätigung mit entsprechend weniger Litern, während der Auslösemechanismus unverändert funktioniert.

Großes Einsparpotenzial in Bestandswohnungen

Besonders in Altbauten und älteren Wohnungen fehlen oft moderne Spülkästen mit Zwei-Mengen-Spülung oder Stopp-Taste. Ältere Modelle leeren pro Spülgang teils erhebliche Wassermengen ins Becken, obwohl geringere Mengen für eine zuverlässige Spülung genügen.

Wird eine gefüllte Flasche im Kasten platziert, sinkt der Verbrauch bei jedem Spülvorgang dauerhaft.

Worauf beim Einsetzen geachtet werden muss

Beim Platzieren der Flasche ist sicherzustellen, dass die innenliegende Hebelmechanik und das Ablaufventil nicht behindert werden. Die Flasche darf den Schwimmer nicht blockieren, da sonst Wasser dauerhaft nachlaufen könnte.

Steht die Flasche stabil und ohne Kontakt zu den beweglichen Bauteilen, läuft der Spülvorgang reibungslos mit reduziertem Wasserbedarf ab.