Wer wird Millionär Sylvester Stallone Regie-Frage: Kandidat verzockt 124.500 Euro bei 500.000-Euro-Rätsel
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Ein riskanter Zock um Sylvester Stallone kostete den WWM-Kandidaten fast seinen gesamten Gewinn.
Die Wer wird Millionär Sylvester Stallone Regie Frage sorgte für ein echtes Drama auf dem Ratestuhl bei RTL: Kandidat Michael Polit stand vor der 500.000-Euro-Stufe, hatte bereits 125.000 Euro sicher und stürzte nach einer falschen Antwort auf 500 Euro ab. Die Frage nach Stallones Regiearbeit zwischen zwei Box-Blockbustern kostete den 27-Jährigen exakt 124.500 Euro, weil er trotz 50:50-Joker auf den falschen Kultfilm setzte.
Dabei lief der Durchmarsch des jungen Unternehmensberaters und Gründers eines mittelständischen Handwerksbetriebs zuvor absolut souverän. Mit klugen Joker-Einsätzen, darunter Ex-Gewinner Jan Stroh als Telefonjoker für anatomische Fachfragen und Unterstützung aus dem Publikum bei italienischen Silvesterbräuchen, kletterte Polit Stufe für Stufe empor. Doch kurz vor dem Millionengipfel stellte Moderator Günther Jauch eine filmhistorische Hürde auf, die selbst erfahrene Cineasten ins Schwitzen brachte.
Die 500.000-Euro-Frage: Welcher Tanzfilm trug Stallones Handschrift?
Günther Jauch konfrontierte den Kandidaten mit einer scheinbar simplen Frage zur Regie-Karriere von Hollywood-Star Sylvester Stallone. Gesucht war der Film, bei dem Stallone zwischen den Dreharbeiten zu „Rocky III“ und „Rocky IV“ auf dem Regiestuhl saß. Zur Auswahl standen vier absolute Kultstreifen der 1980er-Jahre:
- A: Footloose
- B: Flashdance
- C: Dirty Dancing
- D: Staying Alive
Michael Polit schloss „Dirty Dancing“ zügig aus und zog den rettenden 50:50-Joker. Auf der Anzeigetafel blieben lediglich Antwort A („Footloose“) und Antwort D („Staying Alive“) stehen. Trotz der verbleibenden Unsicherheit vertraute der Kandidat auf sein Bauchgefühl, loggte „Footloose“ ein – und erlebte eine bittere Überraschung.
„Ich nehme A, Footloose“, entschied Michael Polit entschlossen – und besiegelte damit den Absturz auf 500 Euro.
Hollywood-Mythos: Stallone drehte die Fortsetzung von Saturday Night Fever
Im kollektiven Gedächtnis gilt Sylvester Stallone primär als raubeiniger Actionheld der Filmreihen „Rocky“ und „Rambo“. Weitgehend unbekannt ist hingegen, dass Stallone abseits des Boxrings maßgeblich den Tanzfilmklassiker Staying Alive aus dem Jahr 1983 inszenierte. Dabei handelte es sich um die direkte Fortsetzung des Kassenschlagers „Saturday Night Fever“ mit John Travolta in der Hauptrolle.
Stallone führte nicht nur Regie, sondern verfasste gemeinsam mit Norman Wexler das Drehbuch und absolvierte sogar einen kurzen Cameo-Auftritt im Film. Der spätere Publikumserfolg „Footloose“ entstand hingegen 1984 unter der Regie von Herbert Ross mit Kevin Bacon in der Hauptrolle. Wer die Filmografie chronologisch sortiert, erkennt die Lücke zwischen „Rocky III“ (1982) und „Rocky IV“ (1985) sofort.
| Kultfilm (80er-Jahre) | Tatsächlicher Regisseur |
|---|---|
| Staying Alive (1983) | Sylvester Stallone |
| Footloose (1984) | Herbert Ross |
| Flashdance (1983) | Adrian Lyne |
| Dirty Dancing (1987) | Emile Ardolino |
Risiko am Ratestuhl: Warum Zocken bei Jauch so teuer wurde
In der Risikovariante von Wer wird Millionär entfällt die zweite Sicherheitsstufe bei 16.000 Euro zugunsten eines vierten Jokers. Wer zockt und danebenliegt, fällt unweigerlich auf den Sockelbetrag von 500 Euro zurück. Während der Sendung, in der Günther Jauch nebenbei seinen 20. Hochzeitstag im Studio beging, warnte der Moderator vor den drastischen Konsequenzen.
„Sein Ziel sei es immer gewesen, bis zur Millionenfrage zu kommen“, erklärte Polit seinen riskanten Schritt trotz der immensen Fallhöhe.
Dass Kandidaten bei einer Gewinnchance von 50 Prozent ein solches Wagnis eingehen, ist psychologisch nachvollziehbar, birgt jedoch maximale Verluste. Die Wer wird Millionär Sylvester Stallone Regie Frage geht damit als einer der spektakulärsten Abstürze in die Historie der deutschen Quizlandschaft ein.
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