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West-Nil-Virus: Die Ausbreitung in Europa nimmt zu

Eine Stechmücke der Art Culex pipiens, die für die Übertragung des West-Nil-Virus verantwortlich ist. Aktuelle News

Stechmücken der Art Culex pipiens können das aus Afrika stammende West-Nil-Virus übertragen.

Anstieg der Infektionszahlen in Europa

Das West-Nil-Virus breitet sich auf europäischem Boden weiter aus. Wie die zuständigen EU-Gesundheitsbehörden mitteilen, haben in diesem Jahr bereits zwölf europäische Länder Infektionsfälle gemeldet. Im Vorjahreszeitraum waren es noch neun.

Eine Stechmücke der Art Culex pipiens, die für die Übertragung des West-Nil-Virus verantwortlich ist.
Eine Stechmücke der Art Culex pipiens, die für die Übertragung des West-Nil-Virus verantwortlich ist.

Zu den betroffenen Staaten zählt neben Deutschland unter anderem auch Italien, Griechenland, Rumänien, die Niederlande, Serbien und Spanien. Die Zeit zwischen Juli und September gilt als Hochphase der Übertragungen.

Herkunft und Krankheitsverlauf

Erstmals wurde das Virus im Jahr 1937 im West-Nil-Gebiet in Uganda nachgewiesen. Ein Großteil der Infektionen verläuft jedoch symptomlos oder mit sehr milden Beschwerden, weshalb viele Fälle in der Statistik nicht erfasst werden.

West-Nil-Virus: Die Ausbreitung in Europa nimmt zu

Eine Stechmücke der Art Culex pipiens, die für die Übertragung des West-Nil-Virus verantwortlich ist.
Eine Stechmücke der Art Culex pipiens, die für die Übertragung des West-Nil-Virus verantwortlich ist.

Sollte es zum Ausbruch der Krankheit kommen, äußert sie sich meist in grippeähnlichen Symptomen wie Fieber und Zittern. In schweren Fällen kann es jedoch zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Dazu zählen das Koma oder eine Hirnhautentzündung, wenn das Virus über die Blutbahn in das Gehirn gelangt.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO existieren derzeit weder zugelassene Impfstoffe noch spezifische Behandlungsmethoden gegen das West-Nil-Virus.