Wetterwende ab Montag: Altweibersommer bringt 20 Grad nach Hamburg
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Wetterwende ab Montag: Altweibersommer bringt 20 Grad nach Hamburg
Der September startete in Hamburg nass und wechselhaft. Mit mehreren Schauertagen droht die Hansestadt das langjährige Monatsmittel von zehn bis elf Regentagen bereits frühzeitig zu erreichen.
Die aktuellen Großwettermodelle kündigen jedoch eine grundlegende Trendwende an. Zur Monatsmitte baut sich über Mitteleuropa ein stabiles Hochdrucksystem auf.
Verlauf des Jet-Streams mit nördlicher Wölbung über Mitteleuropa.
Altweibersommer als meteorologische Singularität
In der Meteorologie gilt der Altweibersommer als verlässliche Singularität. Dabei handelt es sich um eine Wetterlage, die mit hoher statistischer Wahrscheinlichkeit zur Septembermitte wiederkehrt.
Ein blockierendes Hoch lenkt atlantische Tiefdruckgebiete ab. Das Resultat sind sonnige, trockene Abschnitte mit Tagestemperaturen von rund 20 Grad, während die Nächte unter klarem Himmel stark abkühlen und für morgendliche Nebelfelder sorgen.
Jet-Stream verschiebt sich nach Norden
Der Schlüssel für die anstehende Wetterberuhigung liegt im Verlauf des Jet-Streams. Ab kommendem Montag formt das Starkwindband eine ausgeprägte Welle in Richtung Norden.
Südlich dieses Ausschlags setzt sich Hochdruck durch, von dem ganz Deutschland profitiert.
Wetterprognose für Norddeutschland mit Regenrisiko am Wochenende.
Aussichten für die Hansestadt
Bevor das Hoch die Oberhand gewinnt, bleibt es im Norden unbeständig. Insbesondere am Sonntag muss in Hamburg noch einmal mit kräftigerem Regen gerechnet werden.
Ab Montag setzen sich trockene Phasen durch. Nach aktuellen Modellrechnungen sorgt lediglich der Mittwoch noch für einzelne Regenwolken, ehe sich die spätsommerliche Witterung bei Werten um 20 Grad stabilisiert.


