Wetterwende in Italien: Ab 9. September verdrängen Atlantiktief und Gewitter die Hitzewelle
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Ein heranziehendes Atlantiktief leitet in Italien das Ende der sommerlichen Hitze ein.
Nach einem extrem heißen Wochenende unter dem Einfluss des afrikanischen Hochs setzt sich das hochsommerliche Wetter in Italien zunächst fort. Zu Beginn der neuen Woche dominieren im Großteil des Landes Sonne und deutlich überdurchschnittliche Temperaturen.
Lediglich im Hochgebirge bleibt es nicht ganz stabil. Am Montag und Dienstag kann es im Alpenraum sowie stellenweise entlang des mittleren und nördlichen Apennins zu vereinzelten Schauern und Wärmegewittern am Nachmittag kommen.
Atlantiktief greift ab Mittwoch an
Am Mittwoch, den 9. September, kündigt sich ein deutlicher Wetterumschwung an. Ein nordatlantisches Tiefdruckgebiet vertieft sich und verlagert sich nach Süden, wodurch das afrikanische Hoch an seiner Nordflanke empfindlich geschwächt wird.
Die heranziehende Störungszone bringt zum Teil kräftige Regenfälle und schwere Gewitter. Betroffen sind neben den Alpen vor allem die zentralen und östlichen Teile der Po-Ebene sowie Ligurien. Begleitet wird der Niederschlag von einem ersten spürbaren Temperaturrückgang im Norden.

Gewitterfront zieht weiter nach Süden
Im Zeitraum zwischen Donnerstag, dem 10. September, und Freitag, dem 11. September, lässt die Unwetteraktivität in Norditalien allmählich nach. Gleichzeitig schwächt sich das Hochdruckgebiet weiter ab, sodass die Instabilität weiter in den Süden vordringen kann.
Die Niederschläge erfassen in der zweiten Wochenhälfte die zentralen Regionen sowie Teile Süditaliens. Damit normalisieren sich die Werte schrittweise auf der gesamten italienischen Halbinsel.
