Wuppertaler Traditions-Gartencenter schließt endgültig: Großer Räumungsverkauf gestartet
Ratgeber & Tipps
Das Wuppertaler Gartencenter Amoflor stellt nach vielen Jahren den Betrieb ein.
Abschied in der Düsseldorfer Straße
Der Einzelhandel in Wuppertal verliert eine feste Größe. Wie das Unternehmen Amoflor offiziell bekannt gab, wird der Betrieb in der Düsseldorfer Straße 255 zum 30. September für immer eingestellt.
Die Inhaber begründen den Schritt mit einer Kombination aus schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, Veränderungen im Markt sowie dem fehlenden Generationswechsel. Was für Hobbygärtner jahrelang Anlaufstelle für Sämereien, Balkonpflanzen und Blumen war, verschwindet damit bald aus dem Stadtbild.
Archivaufnahme eines Gartencenters mit Zierpflanzen.
Rabatte zum Ausverkauf
Seit dem 1. Juli läuft bereits der Räumungsverkauf. Die Betreiber betonen, dass diese Entscheidung keineswegs leichtgefallen sei, nun aber die verbleibende Ware zügig abverkauft werden soll.
Kunden können bis zur Schließung von deutlichen Preisnachlässen profitieren:
- 20 Prozent Rabatt auf alle Pflanzen.
- 50 Prozent Rabatt auf alle anderen Sortimentsartikel.
Die Geschäftsführung mahnt zur Eile, da kein Nachschub mehr geliefert wird: „Was weg ist, ist weg!“ Das Gartencenter bleibt bis zum Stichtag Ende September zu den gewohnten Zeiten geöffnet: montags bis freitags von 9 bis 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 18 Uhr sowie sonntags von 11 bis 16 Uhr.
Einzelhandel unter Druck
Das Aus für den Standort Wuppertal reiht sich in eine Serie von Schließungen im grünen Sektor ein. Andere Anbieter wie die Kette „Grüner Laden“ ziehen sich ebenfalls zurück und schließen zum Jahresende drei Standorte, während andernorts, etwa in Dormagen, wirtschaftliche Schieflagen und Insolvenzverfahren den Druck auf den Markt verdeutlichen.

