Zum Inhalt springen
On Air Festival

Xiaomi plant neues Privacy-Display: Automatischer Blickschutz für Xiaomi 18 Pro geleakt

Xiaomi Smartphone mit Display auf neutralem Hintergrund Aktuelle News

Xiaomi 17 Ultra als Symbolfoto für künftige Display-Technologien des Herstellers.

Xiaomi entwickelt offenbar eine integrierte Blickschutz-Technologie für kommende Flaggschiff-Smartphones. Geleakte Screenshots zeigen ein Feature namens „Smart privacy display“, das seitliche Einblicke auf den Bildschirm verhindern soll.

Feingranulare Kontrolle statt einfacher Schalter

Im Gegensatz zu simplen Filtern erlaubt das geleakte System eine detaillierte Konfiguration. Nutzer können installierte Anwendungen in Gruppen einteilen und für jede Kategorie spezifische Schutzregeln definieren.

Zusätzlich ist eine Automatikfunktion vorgesehen. Das Display schaltet den Seitensichtschutz selbstständig ein, sobald sensible Vorgänge wie Passworteingaben, Bezahlprozesse, Überweisungen oder Chats in Messenger-Diensten erkannt werden.

Bei Passwörtern, Überweisungen und Nachrichten könnte sich der Sichtschutz automatisch aktivieren. Hier abgebildet ist das Xiaomi 17 Ultra. (Symbolfoto)
Bei Passwörtern, Überweisungen und Nachrichten könnte sich der Sichtschutz automatisch aktivieren. Hier abgebildet ist das Xiaomi 17 Ultra als Symbolfoto.

Hardware-Premiere im Herbst erwartet

Die Software-Hinweise decken sich mit früheren Berichten über ein hardwarebasiertes Sichtschutz-Display für das Xiaomi 18 Pro und Xiaomi 18 Pro Max. Eine offizielle Bestätigung des Herstellers steht noch aus.

Xiaomi plant neues Privacy-Display: Automatischer Blickschutz für Xiaomi 18 Pro geleakt

Die Präsentation der neuen Modellreihe wird für September erwartet. Neben dem Snapdragon 8 Elite Gen 6 Pro von Qualcomm sollen die Geräte erneut ein rückseitiges Zusatzdisplay bieten.

Umfragedaten belegen Bedarf im Alltag

In Deutschland geben laut einer Erhebung unter 11.000 Europäern 50 Prozent der Befragten an, bereits auf fremde Bildschirme geschaut zu haben. 21 Prozent tun dies aus reiner Neugier, wobei 53 Prozent den öffentlichen Nahverkehr als häufigsten Ort dafür nennen.

Dabei erhaschen Dritte oft vertrauliche Einblicke: 37 Prozent sahen private Fotos, 23 Prozent Nachrichten oder Videoanrufe und 9 Prozent Kontostände. Aus diesem Grund meiden 54 Prozent der Nutzer Bankgeschäfte und 43 Prozent PIN-Eingaben in der Öffentlichkeit.