Zeitenwende 2.0: Bundesregierung plant neue Maßnahmen gegen Russland nach Anschlagsversuch in Leipzig
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Die Bundesregierung plant neue Schritte gegen Moskau.
Die Bundesregierung bereitet gemeinsam mit der Europäischen Union ein umfangreiches Maßnahmenpaket gegen Moskau vor. Insider sprechen bereits von einer „Zeitenwende 2.0“. Die offizielle Ankündigung soll Anfang nächster Woche parallel zum Treffen der EU-Außenminister in Irland erfolgen.
Das Paket umfasst sowohl nationale als auch europäische Schritte. Unter anderem stehen erweiterte Waffenlieferungen an die Ukraine im Raum, konkrete Details sind derzeit noch unter Verschluss.
Drohnenangriff auf Frachtflugzeug in Leipzig als Auslöser
Hintergrund des harten Kurses ist ein vereitelter Anschlag auf den Flughafen Leipzig Anfang August. Eine mit Sprengstoff bestückte Drohne sollte dort ein ukrainisches Frachtflugzeug vom Typ Antonow attackieren.
Während die Bundesregierung bisher zurückhaltend von der Beteiligung „fremder Mächte“ sprach, weisen Ermittlungsergebnisse direkt nach Russland. Auch US-Geheimdienste ordnen den Vorfall laut Medienberichten Moskau zu.
Waffendepot bei Berlin und Spur nach Rumänien
Zusätzliche Brisanz erhält die Lage durch einen Fund des Bundesamtes für Verfassungsschutz Anfang Oktober. Nahe Berlin entdeckten Agenten ein geheimes Erddepot mit halbautomatischen Schusswaffen.

Als Hauptverdächtiger gilt der 24-jährige Ukrainer Vadym S., der Teil einer im Auftrag russischer Dienste agierenden Sabotagegruppe sein soll. Er sitzt derzeit in Rumänien in Untersuchungshaft, während die Bundesanwaltschaft seine Auslieferung nach Deutschland anstrebt.
Sorge vor Reaktionen aus Moskau und Nato-Warnung
In Berlin stellt man sich infolge der geplanten Maßnahmen auf deutliche Gegenreaktionen aus Moskau ein. Die Spannungen zwischen Russland und dem westlichen Verteidigungsbündnis hatten sich zuletzt massiv verschärft.
Im Rahmen eines unangekündigten Besuchs in Moskau warnte CIA-Direktor John Ratcliffe die russische Führung nach US-Medienberichten unmissverständlich vor Angriffen auf Nato-Territorium, insbesondere im Baltikum.
