Anker Solix Solarbank 4 Pro im Test: Kraftprotz mit 5 kWh Speicherkapazität
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Die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro bietet enorme Speicherkapazität für Balkonkraftwerke.

Die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro – 5kWh im Einsatz.
Maximale Power für Ihr Balkonkraftwerk
Wer hohe Ansprüche an die Speicherkapazität seines Balkonkraftwerks stellt, findet in der Anker Solix Solarbank 4 E5000 Pro eine leistungsstarke Lösung. Das Gerät glänzt im Labortest und sichert sich den ersten Platz in unserer Bestenliste. Mit einer UVP von rund 1.500 Euro positioniert sich der Speicher im Premium-Segment.
Die Solarbank verfügt über vier Solar-Eingänge (MC4) mit MPPT-Technologie. Bei einer maximalen Spannung von 60 Volt sind pro Modul bis zu 1.250 Watt möglich, was in einer Gesamtleistung von 5.000 Watt resultiert. Der interne Akku umfasst nominell 5.000 Wh und kann mit bis zu 2.500 Watt geladen werden.
Besonders beeindruckend ist die Skalierbarkeit: Mit bis zu fünf Erweiterungsakkus lässt sich die Kapazität auf insgesamt 30.000 Wh ausbauen. Wer noch mehr benötigt, kann via Powerdock sogar noch höhere Kapazitäten realisieren.
Detailansicht des Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro Speichers.
Leistung und Effizienz im Laborcheck
In unseren Messungen erreichte die Solarbank eine nutzbare Kapazität von 4.924 Wh. Der Wirkungsgrad bei einer Einspeisung von 800 Watt liegt bei soliden 84,3 Prozent. Sinkt die Abgabe auf 200 Watt, fällt der Wirkungsgrad auf 77 Prozent ab.
Kritisch zu betrachten ist der Standby-Verbrauch. Während das Gerät im Grundbetrieb genügsame 7,4 Watt verbraucht, schnellt der Wert bei aktivierter Offgrid-Steckdose auf bis zu 35 Watt hoch. Das ist ein spürbarer Energieverlust im Leerlauf.

Die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro in einer Testumgebung.
Robuste Bauweise und intelligente Steuerung
Anker verspricht eine Lebensdauer von 10.000 Ladezyklen, was bei typischer Nutzung etwa 15 Jahren entsprechen soll. Dank der Schutzklasse IP66 ist das Gehäuse staub- und strahlwassergeschützt. Die C5-Zertifizierung garantiert zudem eine hohe Korrosionsbeständigkeit, was den Einsatz in Küstennähe ermöglicht.
Die Steuerung erfolgt primär über die App. Der KI-Modus hilft bei der Optimierung der Einspeisung, sofern ein Messgerät am Schaltschrank angeschlossen ist. Ohne externe Messung müssen Nutzer auf manuelle Zeitpläne ausweichen, wobei die Schrittweite von 50 Watt recht grob ausfällt.
Weitere Ansicht der Anschlüsse und des Gehäuses.
Smart-Home-Anbindung
Für Bastler ist die lokale API-Schnittstelle (Modbus-TCP) erfreulich, auch wenn kein MQTT an Bord ist. Eine Integration in Home Assistant ist möglich und erweitert den Funktionsumfang erheblich. Trotz kleiner Schwächen bei der Bedienung am Gerät selbst bietet Anker ein sehr potentes System für Nutzer, die ihre Energieunabhängigkeit massiv ausbauen wollen.



