Graubünden: Jäger erschießt Pferd statt Hirsch
Am frühen Sonntagmorgen kam es in der Gemeinde Avers im Kanton Graubünden zu einem folgenschweren Jagdunfall. Ein Jäger eröffnete kurz nach 6:00 Uhr das Feuer auf ein Tier, das er für einen Hirsch hielt. Tatsächlich traf er jedoch ein Pferd tödlich. Der Jäger meldete den Vorfall selbst bei der Wildhut. Die Behörden reagierten umgehend und entzogen dem Mann noch vor Ort das Jagdpatent. Zudem wurde bei der Staatsanwaltschaft eine Anzeige erstattet. Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach Beginn der Bündner Jagdsaison, die am 3. September offiziell eröffnet wurde.
