Harald Schmidt rechnet ab: Warum er niemals in die Schweiz ziehen würde
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Harald Schmidt bei seinem Auftritt im Schweizer Fernsehen.
Harald Schmidt tourt aktuell gemeinsam mit der Schauspielerin Hanna Scheuring durch die Schweiz. Mit ihrem Bühnenprogramm „Hanna & Harald – Scheuring fragt, Schmidt redet“ treten die beiden an verschiedenen Orten auf.
Im Rahmen des „SommerTalks“ wurde die Frage laut, ob Scheuring den Entertainer nicht dauerhaft nach Zürich locken könne. Schließlich lebe es sich dort so angenehm. Schmidts Antwort fiel jedoch kurz und deutlich aus: „Aber nicht als Deutscher.“
Er ergänzte: „Das kapieren die meisten Deutschen ja nicht.“
Steuervorteile als falsches Motiv
Laut Schmidt ziehen viele Deutsche in die Schweiz, primär um Steuern zu sparen. Doch für den Entertainer ist das ein Trugschluss: „Aber dann wissen sie nicht, was sie mit dem gesparten Geld machen sollen“, konstatiert er.
Der „Befehlston“ der Deutschen
Schmidt sieht zudem deutliche Unterschiede im sozialen Miteinander. Seine Schweizer Bekannten bestätigen ihm regelmäßig, dass Deutsche aufgrund ihres „Befehlston“ in der Schweiz nicht besonders beliebt seien.

Diesen Punkt illustriert er mit einer Anekdote aus dem Alltag: Während der Deutsche beim Bäcker eine Bestellung in direktem Befehlston aufgibt, würden Schweizer ihre Anliegen vorsichtiger formulieren – getreu dem Motto: „Wäre es vielleicht möglich, dass…“
„Ich bleibe hier, weil einer muss das Licht ausmachen“
Eine dauerhafte Auswanderung kommt für Schmidt nicht infrage. Schon im vergangenen Jahr stellte er klar, dass er Deutschland nicht verlassen möchte. Sein lapidarer Kommentar dazu: „Ich bleibe hier, weil einer muss das Licht ausmachen.“
Die Schweiz schätzt Schmidt zwar als Reiseziel sehr. Als Wohnort ist ihm das Land jedoch schlichtweg zu ruhig und zu harmonisch.
