Nach Führerschein-Prüfung: 17-Jähriger mit 158 km/h gestoppt
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Nach Führerschein-Prüfung: 17-Jähriger mit 158 km/h gestoppt
Raserei endet mit sofortigem Führerscheinentzug
Am 12. August gegen 8:45 Uhr endete die Fahrt eines 17-Jährigen aus dem Bezirk Eferding abrupt. Während einer Lasermessung auf der B133 in Straßham, westlich von Linz, fiel den Beamten ein Pkw auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit einen anderen Wagen überholte.
Das Messgerät erfasste den Fahrer bei einem Tempo von 158 km/h. Auf diesem Straßenabschnitt sind lediglich 100 km/h erlaubt – der Jugendliche war somit fast 60 Prozent schneller als zulässig unterwegs.
Eine Landstraße in Österreich, auf der die Polizei Geschwindigkeitskontrollen durchführt.
Kurze Freude am neuen Führerschein
Die Kontrolle vor Ort brachte für den jungen Fahrer bittere Konsequenzen mit sich. Er hatte seine Führerscheinprüfung erst Ende Juli abgelegt und war somit erst seit wenigen Wochen im Besitz seiner vorläufigen Fahrerlaubnis.
Die Polizei reagierte konsequent: Der vorläufige Führerschein wurde dem 17-Jährigen noch an der Anhaltesestelle abgenommen. Zudem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt.
Konsequenzen für Fahranfänger
In Österreich hat eine derart massive Geschwindigkeitsüberschreitung auf Freilandstraßen weitreichende rechtliche Folgen. Neben einer Verwaltungsstrafe ist der Entzug der Fahrberechtigung für mindestens einen Monat die direkte Konsequenz.
Da sich der Fahrer noch in der Probezeit befand, wiegen die Folgen schwerer. Die Probezeit dauert für Fahranfänger, die den Führerschein mit 17 erwerben, bis zum 21. Geburtstag. Schwere Verstöße gegen das Verkehrsrecht führen in der Regel zu einer verpflichtenden Nachschulung und einer Verlängerung der Probezeit um ein weiteres Jahr.

