Rekordauktion: Erster Elektro-Ferrari für 40 Millionen Dollar versteigert
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Der Ferrari Luce wurde als erstes Produktionsmodell der Baureihe versteigert.
Über kaum ein anderes Fahrzeug wurde in diesem Jahr so hitzig diskutiert wie über den Ferrari Luce, das erste vollelektrische Modell der italienischen Sportwagenmanufaktur. Nun hat das allererste Fahrzeug der Reihe bei einer Auktion in Pebble Beach für Aufsehen gesorgt: Es erzielte einen Rekordpreis von 40 Millionen Dollar.
Der gesamte Erlös dieser Versteigerung kommt der wohltätigen Ferrari-Stiftung zugute. Das Fahrzeug trägt die Chassis-Nummer 0 und markiert damit das erste offizielle Produktionsmodell der Baureihe. Mit diesem Preis setzt Ferrari neue Maßstäbe für einen Neuwagen.
Kontroverses Design und Marktreaktion
Seit seiner Vorstellung im Mai sorgte der Luce, der regulär ab etwa 550.000 Euro erhältlich ist, für gespaltene Meinungen. Besonders das Design, das sich deutlich von der klassischen Ferrari-Linienführung unterscheidet, stieß auf Kritik.
Die anfängliche Skepsis im Netz führte kurzzeitig zu einem Rückgang des Aktienkurses der Traditionsmarke. Inzwischen hat sich die Lage jedoch gedreht: Der Börsenkurs notiert aktuell deutlich höher als vor der Ankündigung des Elektro-Sportwagens.

Hohe Nachfrage und prominente Unterstützung
Trotz der öffentlichen Debatten meldet Ferrari eine solide Nachfrage unter den wohlhabenden Kunden. Laut Berichten der Financial Times wurde das für dieses Jahr gesetzte Verkaufsziel von 500 Einheiten bereits Anfang Juli erreicht.
Bei der Entwicklung des Luce setzte Ferrari auf externe Expertise: Das Design des Innenraums stammt von Jony Ive, dem ehemaligen Designchef von Apple, der maßgeblich die Ästhetik von iPhone und Mac geprägt hat. Ive kombinierte dabei digitale mit analogen Bedienelementen. Für Apple selbst endete der Traum vom eigenen Elektroauto nach jahrelanger Entwicklung und hohen Investitionen hingegen ohne Serienreife.
