Schwere Unfälle auf der A20: Familie und Senioren bei Zusammenstößen schwer verletzt
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Mehrere Schwerverletzte nach zwei Unfällen bei Grimmen-Ost.
Ein Sonntagmorgen auf der A20 endete in einer schweren Unfallserie. Zwischen den Anschlussstellen Greifswald und Grimmen-Ost ereigneten sich zwei Unfälle, bei denen insgesamt sieben Personen schwer verletzt wurden.
Familien-Van stürzt in Böschung
Gegen 8:30 Uhr verlor der Fahrer eines Familien-Vans in der Nähe einer Brücke die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Van kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überquerte die Bankette und schleuderte frontal eine etwa fünf Meter tiefe Grabenböschung hinunter.
Die 36-jährige Frau aus dem Fahrzeug wurde aufgrund ihrer schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Ein 61-jähriger Mann, der laut Polizeiangaben Diplomatenstatus genießt, wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Zudem erlitten zwei mitfahrende Kinder schwere Verletzungen und befinden sich in medizinischer Behandlung.
In dem Van befanden sich außerdem drei Hunde, die nach dem Unfall von der Tierrettung Vorpommern-Greifswald in Obhut genommen wurden.

Folgeunfall am Stauende
Die Bergungsarbeiten führten zu einem Rückstau auf der Autobahn. Diese Situation wurde gegen 9:50 Uhr zum Verhängnis für einen 77-jährigen Autofahrer.
Er bemerkte das Stauende zu spät und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf ein stehendes Fahrzeug auf. Dabei wurden der 77-jährige Unfallverursacher sowie seine 72-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Ein 79-jähriger Insasse des stehenden Fahrzeugs trug leichte Verletzungen davon.
Die A20 war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen für eine Stunde voll gesperrt; anschließend wurde der Verkehr für vier Stunden halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Die Ursache für das Abkommen des Familien-Vans ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
