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Seltene Geburt im Kölner Zoo: Filander-Nachwuchs erstmals gesichtet

Ein Südlicher Neuguinea-Filander im Kölner Zoo. Aktuelle News

Der Nachwuchs lebt mit den Eltern Gisela und Gerry im Drachenhaus.

Ein kleiner Hoffnungsträger im Kölner Zoo

Im Kölner Zoo gibt es tierischen Zuwachs. Ein Jungtier der seltenen Känguru-Art „Südlicher Neuguinea-Filander“ hat sich erstmals aus dem schützenden Beutel seiner Mutter gewagt.

Das Jungtier lebt gemeinsam mit der dreijährigen Mutter „Gisela“ und dem vierjährigen Vater „Gerry“ im kürzlich eröffneten Drachenhaus. Ob es sich bei dem Nachwuchs um ein Männchen oder ein Weibchen handelt, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.

Besucher können Tiere hautnah erleben

Das Drachenhaus bietet Besuchern die Möglichkeit, die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Die Filander-Familie bewohnt das Gehege dort zusammen mit weiteren Artgenossen.

Der Zoo bittet Besucher in diesem Bereich um besondere Rücksichtnahme. Da die Filander zu den kleineren Känguru-Arten gehören, erfordert die Beobachtung ein aufmerksames Auge.

Bedeutung für den Artenschutz

Die Geburt ist für den Kölner Zoo ein besonderes Ereignis, da die Art laut der Weltnaturschutzunion (IUCN) als „gefährdet“ eingestuft ist. Insbesondere im Südosten Neuguineas sind die Bestände durch Bejagung stark dezimiert worden; dort gilt der Filander mancherorts bereits als ausgestorben.

Seltene Geburt im Kölner Zoo: Filander-Nachwuchs erstmals gesichtet

Zoos spielen bei der Erhaltung der Art eine zentrale Rolle. Durch gezielte Zuchtprogramme leisten sie einen wichtigen Beitrag, um das Überleben dieser Känguru-Art langfristig zu sichern.

Ein Haus für seltene Bewohner

Das Filander-Jungtier ist einer der prominenten Bewohner des neuen Drachenhauses. Die Anlage beherbergt eine Vielzahl faszinierender Tierarten aus Südostasien.

Neben den Beuteltieren sind dort unter anderem Komodowarane, Paradiesvögel, Tigerpythons, Zwergotter und verschiedene Hornvögel beheimatet.