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Tödlicher Reisebus-Unfall in Ungarn: Fahrer offenbar eingeschlafen

Rettungskräfte am Einsatzort des verunglückten Reisebusses in Ungarn. Aktuelle News

Rettungskräfte im Einsatz nach dem schweren Busunglück bei Mezökeresztes.

Zwölf Tote nach Unfall auf der M3

Bei einem schweren Verkehrsunfall im Osten Ungarns sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Ein polnischer Reisebus kam auf der Autobahn M3 nahe Mezökeresztes von der Fahrbahn ab und stürzte in einen Straßengraben.

16-08-2026-Ungarn-Mezokeresztes-Rettungskraefte-sind-am-Unfallort-im-Einsatz-nachdem-ein-Personenbus-auf-einer-Autobahn-zwischen-Mezokeresztes-und-Mezonagymihaly-von-der-Fahrbahn-abgekommen-und-in-einem-Graben-umgekippt-war
Einsatzort an der ungarischen Autobahn M3 nach dem Busunfall.

Die ungarische Polizei in Miskolc bestätigte den Hergang. Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge war der Fahrer des Busses während der nächtlichen Fahrt am Steuer eingeschlafen. Die Behörden haben den Mann mittlerweile festgenommen.

Komplexe Bergungsarbeiten

An Bord des Fahrzeugs befanden sich 57 Fahrgäste sowie zwei Fahrer. Nach dem Umkippen des 24 Tonnen schweren Busses wurden mehrere Personen unter dem Wrack eingeklemmt.

Die Rettungskräfte standen vor einer schwierigen Aufgabe. Während Feuerwehrleute versuchten, das Fahrzeug mit Seilwinden anzuheben, wurden zivile Kräne zur Bergung an die Unfallstelle gebracht. Zur Unterstützung der medizinischen Versorgung wurde ein polnisches Rettungsflugzeug entsandt.

Tödlicher Reisebus-Unfall in Ungarn: Fahrer offenbar eingeschlafen

Hintergründe zur Reisegruppe

Nach Angaben der Behörden der Woiwodschaft Karpatenvorland handelte es sich bei den Insassen um eine Pilgergruppe. Sie befanden sich auf der Rückreise von Bosnien und Herzegowina nach Polen.

Neben den zwölf Todesopfern wurden mindestens zehn Personen schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Der ungarische Premierminister Peter Magyar sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus. Auch der polnische Präsident Karol Nawrocki äußerte sich via X erschüttert über die Tragödie.