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Überraschung beim Bezahlen: Wenn das Kinderschnitzel plötzlich nur fünf Euro kostet

Archivaufnahme des Ochsenhauses auf dem Ochsenberg bei Albstadt. Aktuelle News

Das Ochsenhaus auf dem Ochsenberg: Hier ein Archivfoto von einer Leser-Wanderung.

Es ist selten geworden, in der Gastronomie eine positive Überraschung auf der Rechnung zu finden. In Zeiten steigender Kosten sind viele Familien dazu übergegangen, den Restaurantbesuch zur Ausnahme zu erklären. Auch ich war nach einem Familienausflug auf eine happige Endsumme eingestellt.

Doch am vergangenen Sonntag im „Ochsenhaus“ auf dem Ochsenberg in Albstadt kam alles anders als erwartet.

Das Ochsenhaus auf dem Ochsenberg: Hier ein Archivfoto von einer Leser-Wanderung.
Archivaufnahme des Ochsenhauses auf dem Ochsenberg bei Albstadt.

Eine Schnitzeljagd als Auftakt

Der Tag begann mit einer selbst organisierten Schnitzeljagd, die meine Frau für unsere vier Kinder im Wald vorbereitet hatte. Nach etlichen Rätseln und einer Wanderung war das Ziel klar: eine stärkende Mahlzeit im Ochsenhaus. Der dortige Spielplatz und die Aussicht machten den Ort zur idealen Belohnung für die Kinder.

Da meine Frau bereits vorab bestellt hatte, entfiel das sonst übliche Quengeln am Tisch. Das Essen war solide, die Stimmung gut – doch mein Blick wanderte nervös zum Ende des Essens: die Rechnung. Mit vier Kindern kalkuliert man heutzutage eher vorsichtig. 12 bis 15 Euro pro Kinderschnitzel hatte ich innerlich bereits fest eingeplant.

Die „Kinderpreisbremse“ des Wirts

Als die Rechnung kam, blieb der befürchtete Schock aus. Statt der erwarteten hohen Summe standen lediglich 5 Euro pro Kinderschnitzel auf dem Beleg. Auch Beilagen wie Spätzle oder Fischstäbchen waren mit 3 Euro erstaunlich günstig kalkuliert.

Überraschung beim Bezahlen: Wenn das Kinderschnitzel plötzlich nur fünf Euro kostet

Hinter der unerwarteten Ersparnis steckt eine bewusste Entscheidung von Inhaber Maik Habi. Der zweifache Vater hat den Trend beobachtet, dass Familien aufgrund der Preise seltener auswärts essen. Sein Ziel ist simpel: Er möchte den Restaurantbesuch für Familien wieder erschwinglich machen.

„Meine Idee war es einfach, dass sich Familien mit Kindern wieder öfter mal das Essen gehen leisten können“, erklärt Habi. Diese „Kinderpreisbremse“ soll vorerst auf unbestimmte Zeit bestehen bleiben – und laut Betreiber sind weitere Angebote in Planung.

Ein Beispiel, das zeigt: Manchmal ist die Rechnung doch nicht so, wie man sie befürchtet – im besten Sinne des Wortes.