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Ukrainischer Schlag gegen russische Rüstungsfabrik in Rostow

Ukrainische Soldaten bedienen einen Mehrfachraketenwerfer im Fronteinsatz. Aktuelle News

Ukrainische Artillerieeinheiten bei der Bedienung eines Mehrfachraketenwerfersystems.

Gezielter Angriff auf russische Produktion

In der Nacht zum Sonntag haben ukrainische Streitkräfte ein bedeutendes russisches Werk in Kamensk-Schachtinski, in der Region Rostow, ins Visier genommen. Auf dem Gelände des Kombinats Kamenski brach infolge des Angriffs ein Feuer aus.

Das Werk ist ein zentraler Bestandteil der russischen Rüstungsindustrie. Es ist auf die Herstellung von Festtreibstoff spezialisiert, der für verschiedene Raketensysteme sowie luftgestützte Waffen benötigt wird.

Schlüsselkomponenten für die Front

Die Anlage produziert essenzielle Treibstoffe für die im Ukraine-Krieg massiv eingesetzten Mehrfachraketenwerfer der Typen Uragan, Smerch und Tornado-S. Insbesondere das Tornado-S-System stellt eine ernsthafte Bedrohung dar, da es Ziele in einer Entfernung von bis zu 120 Kilometern präzise bekämpfen kann.

Serie von Angriffen tief im russischen Hinterland

Der Vorfall in Rostow ist Teil einer koordinierten Kampagne Kiews gegen strategische Anlagen auf russischem Staatsgebiet. Die ukrainische Führung setzt verstärkt auf Schläge gegen die Logistik- und Produktionskapazitäten Moskaus.

Ukrainischer Schlag gegen russische Rüstungsfabrik in Rostow

Zu den weiteren betroffenen Zielen der vergangenen Tage zählen:

  • Die Chemieanlage ZapSibNeftekhim in Tobolsk (Angriff am 10. August).
  • Die Raffinerie Orsknefteorgsintez in der Region Orenburg, wo unter anderem eine Hydrocrackanlage beschädigt wurde.
  • Ein russisches Bastion-System auf der besetzten Krim.
  • Eine Eisenbahnbrücke in der Region Saporischschja sowie ein Munitionslager.

Der Angriff auf die Raffinerie in Orsk beeinträchtigt zudem die Produktion von Benzin, Diesel und Flugzeugkraftstoffen. Bisher liegen keine detaillierten Informationen über das gesamte Ausmaß der Schäden in Kamensk-Schachtinski vor.