Urlaubshunger ohne Reue: Diese 9 Lebensmittel sollten Sie im Ausland besser meiden
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Auf Reisen können Hygienevorgaben bei Lebensmitteln stark von deutschen Standards abweichen.
Was zu Hause gesund ist, kann im Urlaub zur Gefahr werden. Insbesondere in Regionen mit mangelhafter Wasserqualität oder hohen Temperaturen steigt das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen durch kontaminierte Speisen massiv an.
Diese 9 Lebensmittel sollten Sie im Ausland meiden
Um Ihre Gesundheit nicht zu gefährden, ist bei diesen Lebensmitteln Vorsicht geboten:
- Roher Fisch und Meeresfrüchte: Diese können mit Bakterien, Parasiten oder Viren belastet sein. Auch selbst gefangener Fisch ist ohne genaue Artkenntnis und richtige Zubereitung riskant.
- Rohes oder halbgares Fleisch: Tatar, Carpaccio oder nicht vollständig durchgegartes Fleisch sind ideale Träger für Krankheitserreger.
- Rohmilchprodukte: Nicht pasteurisierte Milch und Käse können Listerien enthalten. Greifen Sie konsequent zu pasteurisierten Produkten.
- Tiefkühlware: In warmen Ländern sind Unterbrechungen der Kühlkette an der Tagesordnung, was das Keimwachstum beschleunigt.
- Kalte Buffetspeisen: Salate und Desserts, die längere Zeit ungekühlt stehen, bieten bei Hitze einen perfekten Nährboden für Bakterien.
- Speisen mit rohen Eiern: Handwerklich hergestelltes Speiseeis, bestimmte Desserts oder frische Mayonnaise können Salmonellen übertragen.
- Öle aus unklarer Quelle: Industriell nicht kontrollierte Öle können laut Technischer Krankenkasse (TK) verunreinigt sein und im schlimmsten Fall schwere Nierenschäden verursachen.
- Leitungswasser und Eiswürfel: Verwenden Sie zum Zähneputzen und Trinken ausschließlich abgefülltes oder abgekochtes Wasser. Eiswürfel sollten Sie sicherheitshalber meiden.
- Babynahrung: Bei Säuglingen unter sieben Monaten ist Stillen der sicherste Schutz. Babybrei sollte nur mit abgekochtem Wasser oder Milch zubereitet werden.
Durch konsequente Hygiene, das konsequente Erhitzen von Speisen und die Nutzung sicherer Wasserquellen lässt sich das Erkrankungsrisiko drastisch senken.

Verdauungsprobleme effektiv behandeln
Sollte es trotz aller Vorsicht zu Verdauungsbeschwerden kommen, gilt es, den Körper zu schonen und den Darm zu beruhigen. Die AOK empfiehlt bei Unverträglichkeiten oder Infekten leicht bekömmliche Kost wie Zwieback, Reis sowie Grieß- oder Haferbrei.
Achten Sie darauf, über den Tag verteilt kleine Portionen zu essen und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Entgegen der landläufigen Meinung ist Cola als Hausmittel ungeeignet: Der hohe Zuckergehalt kann den Durchfall durch einen osmotischen Effekt sogar noch verschlimmern.
