Vorfahrt statt „rechts vor links“: Beurhausstraße in Dortmund wird umgestaltet
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Das Verkehrszeichen 205 regelt künftig die Vorfahrt an der Beurhausstraße.

Verkehrszeichen 205, Vorfahrt gewähren.
Autofahrerinnen und Autofahrer im Dortmunder Klinikviertel müssen ihre Gewohnheiten ändern: Die Beurhausstraße wird zur Vorfahrtsstraße. Ab Montag, dem 24. August, endet dort das bisher geltende Prinzip „rechts vor links“.
Neue Verkehrsführung auf 730 Metern
Die Umstellung betrifft einen rund 730 Meter langen Streckenabschnitt. Wer künftig aus einer Seitenstraße in die Beurhausstraße einfahren möchte, muss dem fließenden Verkehr auf der Hauptstraße den Vorrang gewähren.
Um diese Regelung baulich zu verdeutlichen, stellt die Stadt Dortmund neue Schilder auf und markiert die Einmündungen entsprechend neu. Die Arbeiten an der Beschilderung und Markierung sollen voraussichtlich bis Freitag, den 4. September, abgeschlossen sein.
Mehr Sicherheit für den Radverkehr
Die Entscheidung der Stadtverwaltung basiert auf Bürgerhinweisen. Da die Beurhausstraße breit ausgebaut ist und einen geradlinigen Verlauf aufweist, wirkte sie auf viele Verkehrsteilnehmer bereits intuitiv wie eine Vorfahrtsstraße. Die bisherige Regelung „rechts vor links“ wurde daher oft als unklar empfunden.
Besonders Radfahrer sollen von der neuen Verkehrsführung profitieren, da sie auf dieser wichtigen Achse zwischen Kreuzviertel und Innenstadt nun durchgehend Vorfahrt genießen. Diese Maßnahme ordnet sich zudem in die städtischen Pläne ein, die Beurhausstraße als zentrale Fahrradachse zu stärken, insbesondere im Kontext des Ausbaus des Radschnellwegs Ruhr (RS1).
Was Verkehrsteilnehmer beachten müssen
Eine Vollsperrung ist für die Dauer der Arbeiten nicht geplant. Dennoch bittet die Stadt Anwohner und Verkehrsteilnehmer, während der Umbauphase mehr Zeit einzuplanen.
Da sich viele Fahrzeugführer über Jahre an die Vorfahrtsregelung „rechts vor links“ gewöhnt haben, rät die Stadt zu erhöhter Aufmerksamkeit in den ersten Tagen nach der Umstellung. Es ist mit einer gewissen Eingewöhnungszeit zu rechnen, bis sich die neue Verkehrsführung etabliert hat.
