Vorsicht beim Einkauf: Aktuelle Rückrufe für Lebensmittel und Non-Food im Überblick
Aktuelle News
Aktuelle Produktrückrufe betreffen bundesweit zahlreiche Artikel des täglichen Bedarfs.
Sicherheit geht vor: Aktuelle Rückruf-Meldungen
Im August 2026 haben das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie verschiedene Handelsketten eine Reihe von Produktrückrufen initiiert. Die Gründe reichen von verunreinigten Lebensmitteln bis hin zu Sicherheitsmängeln bei Gebrauchsgegenständen.
August 2026: Lebensmittel im Fokus
Bei Lidl wurde ein bundesweiter Rückruf für die „Martinez Somalo Chorizo BBQ“ und die „Chorizo BBQ Picante Spicy“ (je 375g) gestartet. Grund ist eine mögliche Unterbrechung der Kühlkette. Betroffen sind Produkte mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 28.11., 05.12., 12.12., 19.12. und 26.12.2026.
Zurückgerufene Chorizo-Produkte bei Lidl.
Ebenfalls bei Lidl gab es einen Rückruf für den „Milbona High Protein Pudding Schoko“ (200g, MHD 12.09.2026). Hier wurde das Bakterium Bacillus cereus nachgewiesen, das Magen-Darm-Beschwerden auslösen kann.
Verpackung des betroffenen Milbona Protein-Puddings.
Tiefkühlware und Grundnahrungsmittel
Kaufland warnt vor der „K-Classic Erntefrische Erdbeeren tiefgefroren“ (300g, MHD 22.04.2028), da das Produkt mit Noroviren belastet sein könnte. Auch Reis ist betroffen: „Sushi Rice Shinode“ (1kg) wurde wegen erhöhter Mineralölbestandteile (MOSH/MOAH) zurückgerufen.

Betroffene Tiefkühl-Erdbeeren bei Kaufland.
Sushi-Reis mit erhöhten Mineralölwerten.
Non-Food und spezielle Warnungen
Woolworth ruft Spielzeuge wie die „Stretchmaus“ und „Stretchy Sand“ wegen möglicher Asbestbelastung zurück. Bei Decathlon besteht bei den E-Scooter-Modellen SD500E und MD500E die Gefahr, dass der Rahmen bei intensiver Nutzung bricht.
Betroffene Spielwaren bei Woolworth.
B’TWIN E-Scooter mit Sicherheitsmangel.
Besondere Vorsicht gilt bei dem „Royal Honey“ (MHD 30.06.2030), in dem nicht deklarierte Wirkstoffe wie Sildenafil und Paracetamol gefunden wurden. Zudem wird vor dem „Black Rose Kali Mehandi“ Haarfärbemittel gewarnt, da es den verbotenen Stoff p-Phenylendiamin enthält.
Das mit Wirkstoffen belastete Honig-Produkt.
Verpackung des Haarfärbemittels.
Umgang mit betroffenen Waren
Verbraucher sollten die betroffenen Produkte nicht konsumieren oder verwenden. In den meisten Fällen können die Artikel in der jeweiligen Einkaufsstätte gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden – oft auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Zaatar Gewürzmischung mit nicht deklarierten Erdnussspuren.








