Vorsprung durch Warten: Münchner kampieren für Wiesn-Tische 2026
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Frühaufsteher warten mit Klappstühlen auf den Beginn der Reservierungsvergabe.
In München hat sich am Sonntag ein bekanntes Bild der Entschlossenheit gezeigt: Eine meterlange Warteschlange bildete sich vor der Verkaufsstelle, an der Tische für das Oktoberfest 2026 vergeben werden. Ausgestattet mit Klappstühlen und jeder Menge Geduld beharrten Interessierte in der Schlange auf ihren Platz.
Kampf um Plätze im Paulaner-Zelt
Der Grund für den Andrang ist das spezielle Kontingent des Paulaner Festzelts. Die Verantwortlichen gaben am Sonntag exklusive Reservierungen für ausgewählte Samstage und Sonntage des künftigen Oktoberfests frei. Da die Nachfrage das Angebot jedes Jahr bei weitem übersteigt, setzen viele Fans der Wiesn auf das Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.
Die Vergabe startete pünktlich um 9 Uhr morgens. Wer einen der begehrten Tische ergattern wollte, musste jedoch mehr als nur Zeit mitbringen: Das Angebot richtet sich ausschließlich an volljährige Personen mit einem festen Wohnsitz in München.

Ein Event mit Tradition
Dass die Schlange bereits so früh anwuchs, überrascht die Organisatoren kaum. Die Reservierungen für das Oktoberfest gelten als eines der am härtesten umkämpften Privilegien in der bayerischen Landeshauptstadt. Auch für das diesjährige Fest, das am 19. September beginnt, sind die meisten Kapazitäten bereits fest verplant.
Die Szenen vom Sonntag unterstreichen einmal mehr den Stellenwert der Veranstaltung für die lokale Bevölkerung, die bereit ist, für einen Platz im Festzelt sprichwörtlich über Nacht zu warten.
