Weltrekord-Explosion: Johannes Liebmann deklassiert die Konkurrenz in Paris
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Johannes Liebmann jubelt nach seinem Weltrekord über 1500 Meter Freistil bei der EM in Paris.
Historischer Weltrekord in Paris
Ein Kraftakt für die Geschichtsbücher: Johannes Liebmann hat bei der Schwimm-EM in Paris die Goldmedaille über 1500 Meter Freistil gewonnen – und dabei den Weltrekord pulverisiert.
Der 19-Jährige schlug nach beeindruckenden 14:26,79 Minuten an. Damit unterbot er die bisherige Bestmarke des Amerikaners Bobby Finke aus dem Jahr 2024 (14:30,67 Minuten) um fast vier Sekunden.
Dominanz im Becken
Liebmanns Leistung war eine Machtdemonstration. Mit fast 13 Sekunden Vorsprung verwies er den Ungarn Zalan Sarkany (14:39,45 Minuten) auf den zweiten Platz. Oliver Klemet (14:40,64 Minuten) machte den Erfolg aus deutscher Sicht perfekt und sicherte sich Bronze.
Johannes Liebmann nach seinem Rennen bei der Schwimm-EM.
Der Athlet aus Elmshorn dominierte das gesamte Rennen nach Belieben. „Es war mir von vornherein klar, dass ich schnell schwimmen kann“, sagte Liebmann im ZDF. „Dass es wehtun würde, war auch klar. Aber als ich die Zeit gesehen habe – unglaublich.“

Lob von DSV-Sportdirektor
Christian Hansmann, Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbands, zeigte sich von der Entwicklung des Talents begeistert. „Wir haben mit einer Medaille gerechnet, aber in der Manier und mit der Zeit – das war unglaublich“, so Hansmann.
Er verwies auf die professionelle Struktur, die Liebmann in Magdeburg in der weltweit führenden Ausdauergruppe vorfindet. Für den 19-Jährigen ist es nach dem Sieg über 800 Meter Freistil bereits das zweite Gold bei dieser EM.
Weitere Erfolge für das deutsche Team
Auch die Mixed-Staffel über 4×200 Meter Freistil glänzte. Lukas Märtens, Jarno Bäschnitt, Linda Roth und Maya Tobehn gewannen in 7:25,43 Minuten Silber. Gold ging an das favorisierte britische Team, während sich die als neutrale Athleten startenden Russen die Bronzemedaille sicherten.

