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Boeing 787-9 von Vietnam Airlines: Dramatischer Notstart am Flughafen München

Eine Boeing 787-9 der Vietnam Airlines auf dem Rollfeld des Münchner Flughafens. Aktuelle News

Die Vietnam Airlines Maschine vom Typ Boeing 787-9 kurz nach dem Vorfall.

Der problematische Abflug

Am vergangenen Samstag sorgte ein Startvorgang am Flughafen München für Aufsehen. Eine Boeing 787-9 der Fluggesellschaft Vietnam Airlines, die als Flug VN34 geplant war, hob gegen 14 Uhr von der Südbahn 26L ab.

Bereits beim Abheben zeigte sich ein ungewöhnliches Bild: Die Maschine benötigte eine auffällig lange Startstrecke und wirbelte dabei eine massive Staubwolke auf. Die Piloten entschieden sich unmittelbar nach dem Start, im Luftraum über dem Erdinger Moos und Oberbayern zu kreisen.

Rückkehr und Notlandung

Für rund eineinhalb Stunden verblieb das Flugzeug in der Luft. Dieser Zeitraum wurde genutzt, um Treibstoff abzulassen, bevor die Boeing zur außerplanmäßigen Landung in München ansetzte.

Um sicherzugehen, dass das Fahrwerk den Belastungen standhält, überflog die Maschine vor der Landung zweimal die Nordbahn. Bei der anschließenden Landung kam es dann zu einer massiven Rauchentwicklung am Hauptfahrwerk.

Boeing 787-9 von Vietnam Airlines: Dramatischer Notstart am Flughafen München

Einsatz der Feuerwehr

Die Flughafenfeuerwehr rückte sofort aus, um die Situation zu sichern. Das Flugzeug blieb nach der Landung auf einem Rollweg stehen, da das linke Hauptfahrwerk augenscheinlich beschädigt war.

Aufgrund des Zwischenfalls wurden die Nordbahn vorübergehend gesperrt und der Flugbetrieb beeinträchtigt. Auch die Südbahn wurde nach dem kritischen Start zunächst geschlossen. Erst nachdem ein Polizeihubschrauber die Bahn kontrolliert hatte, konnte diese für den restlichen Betrieb wieder freigegeben werden.