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Goldrausch in Belgien: Polizei stoppt absurde Ansprüche nach 9-Millionen-Fund

Symbolbild eines Goldbarren-Fundes in einer antiken Truhe. Aktuelle News

Ein in Belgien entdeckter Schatz aus Goldbarren und Münzen sorgt für weltweites Aufsehen.

Ein Routine-Job endete für Bauarbeiter in Sint-Gillis-Dendermonde, Belgien, mit einem historischen Fund: Bei Renovierungsarbeiten an einem Gebäude des Wohlfahrtsamts CAW Ostflandern entdeckten sie hinter einer Kellermauer eine Truhe voller Goldbarren und antiker Münzen. Der geschätzte Wert: rund neun Millionen Euro.

Behörden im Visier skurriler Eigentumsansprüche

Nachdem die Nachricht über den Fund bekannt wurde, sah sich die örtliche Polizei mit einer Flut an Anfragen konfrontiert. Ein Sprecher erklärte via Facebook: „Das Interesse ist weltweit, doch viele Nachrichten sind kurios.“

Besonders absurd: Ein Anrufer behauptete, das Gold in einem früheren Leben versteckt und seit 60 Jahren „vergessen“ zu haben. Die Polizei stellte klar: Eine solche „Reinkarnationserklärung“ hat nach belgischem Recht keinerlei Beweiskraft. Die Beamten betonten zudem, dass sie ausschließlich prüfen, ob das Gold aus kriminellen Machenschaften stammt. Wer zivilrechtliche Ansprüche geltend machen wolle, müsse dies über Notare oder Anwälte regeln – nicht über die Polizei.

Ungewisse Zukunft für das Gold

Die Staatsanwaltschaft hat das Gold sichergestellt. Geert Hillaert vom CAW Ostflandern äußerte die Vermutung, dass der Schatz aus „dubiosen Machenschaften“ stammen könnte. Sollte das Wohlfahrtsamt als rechtmäßiger Eigentümer aus dem Verfahren hervorgehen, plant die Organisation, die Mittel in Hilfsprogramme für Obdachlose zu investieren.

Goldrausch in Belgien: Polizei stoppt absurde Ansprüche nach 9-Millionen-Fund

Die Polizei warnte derweil vor „Goldgräbern“, die versuchten, das Gelände zu stürmen. „Es ist eine umzäunte Baustelle mit gefährlichen Gräben“, so die Behörde. „Wir haben bereits alles durchsucht – es ist definitiv nichts mehr zu finden.“

Historischer Geld-Fund in Italien

Dass Immobilienübernahmen lukrativ sein können, zeigt auch ein Fall aus der Provinz Messina. Ein neuer Hausbesitzer fand bei Umbauarbeiten in einem leerstehenden Gebäude keine Barren, aber eine beachtliche Summe an Lire.

Der Mann entdeckte in einem Hohlraum über einer Tür sieben Citrosodina-Dosen, prall gefüllt mit 1.354 Geldscheinen zu je 100.000 Lire. Die Banknoten waren in einem hervorragenden Zustand. Nach offiziellem Kurs entspricht der Betrag heute etwa 69.900 Euro.