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Nordkorea und Russland zementieren ihre Allianz: Kim Jong Un sichert Putin den Sieg zu

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Aktuelle News

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat seine strategische Nähe zu Russland erneut bekräftigt. Anlässlich des Jahrestages der Befreiung Koreas von der japanischen Kolonialherrschaft sandte er eine persönliche Nachricht an Präsident Wladimir Putin.

Laut der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA betonte Kim, er sei stolz darauf, gemeinsam mit Putin eine „noch bessere Zukunft“ für die bilateralen Beziehungen zu gestalten. Er beschrieb das Bündnis als historisch gewachsen aus einem gemeinsamen Kampf und forderte eine weitere Vertiefung der Partnerschaft.

In seinem Schreiben erneuerte Kim zudem seine Unterstützung für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Unter Putins „weiser Führung“ werde Moskau den Sieg davontragen, so die Einschätzung des nordkoreanischen Machthabers.

Partnerschaft auf beispiellosem Niveau

Der Korrespondenz war ein Glückwunschschreiben Putins vorausgegangen. Darin würdigte der Kremlchef die historischen Wurzeln der Beziehung, die auf die Unterstützung sowjetischer Soldaten bei der Befreiung Koreas zurückgehen.

Putin kündigte an, die Zusammenarbeit zwischen Pjöngjang und Moskau in allen Bereichen weiter auszubauen. Beobachter werten seine Rhetorik – er sprach von einer Partnerschaft auf „beispiellosem Niveau“ – als klares Signal einer demonstrativen Annäherung, die sich seit Beginn des Ukraine-Krieges im Februar 2022 massiv intensiviert hat.

Nordkorea und Russland zementieren ihre Allianz: Kim Jong Un sichert Putin den Sieg zu

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.

Ukraine warnt vor Truppenaufmarsch

Die militärische Unterstützung aus Pjöngjang nimmt für die Ukraine konkrete Formen an. Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt, dass Nordkorea derzeit weitere Soldaten für den Einsatz auf russischer Seite vorbereite.

Nach Angaben Selenskyjs könnte es sich um bis zu 50.000 zusätzliche Kräfte handeln. Bereits in der Vergangenheit hatte Pjöngjang Russland mit Waffenlieferungen sowie eigenem Personal unterstützt.

Selenskyj beschuldigte Moskau zudem, bei Angriffen auf ukrainisches Territorium nordkoreanische ballistische Raketen eingesetzt zu haben. Angesichts dieser Entwicklung appellierte der Präsident an Südkorea, die Zusammenarbeit mit der Ukraine insbesondere im Bereich der Luftabwehr deutlich zu verstärken.