Trump geht auf CNN-Reporterin los: Eskalation im Weißen Haus
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Donald Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus.
Konfrontation im Oval Office
Bei einem offiziellen Termin im Weißen Haus ist es am Montag zu einem heftigen Wortgefecht zwischen Donald Trump und der CNN-Reporterin Kristen Holmes gekommen. Trump wies die Journalistin während der Veranstaltung mehrfach scharf zurecht.
Er bezeichnete Holmes dabei wiederholt als „Fake-Reporterin“ und stufte ihre Arbeit als „Fake News“ ein. Zudem forderte er die Reporterin während ihrer Fragen dazu auf, leise zu sein.
Ehrung überschattet
Eigentlicher Anlass des Termins war eine Würdigung für den 16-jährigen Rettungsschwimmer Ryder Williams. Dieser hatte zuvor den zehnjährigen Nathaniel Rai aus gefährlichen Wellen gerettet. Trump lobte den Teenager im Oval Office ausdrücklich als „echten Helden“.
CNN bezieht Stellung
Der Sender CNN stellte sich nach dem Vorfall demonstrativ hinter seine Mitarbeiterin. In einer offiziellen Stellungnahme erklärte der Kanal, dass Holmes lediglich ihren Job getan habe.

„Sie hat dem Präsidenten im Namen des amerikanischen Volkes eine kritische, relevante und berichtenswerte Frage gestellt“, so die Mitteilung des Senders. Persönliche Angriffe gegen Journalisten, nur weil diese Fragen stellen, seien „unwürdig“ und widersprächen den Grundsätzen einer freien Presse.
CNN bekräftigte seine Haltung mit deutlichen Worten: „Wir stehen fest hinter Kristen und weisen diese Angriffe auf das Schärfste zurück.“
