Der Sabalenka-Fluch: Warum Siege gegen die Weltranglistenerste teuer bezahlt werden
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Aryna Sabalenka sorgt auf der WTA-Tour aktuell für kuriose Ergebnisse bei ihren Gegnerinnen.
- Spielerinnen, die Aryna Sabalenka besiegen, scheitern oft direkt im darauffolgenden Match.
- Prominente Beispiele für diesen Trend sind Ekaterina Alexandrova, Naomi Osaka, Jessica Pegula und Diana Shnaider.
- Seit März wartet Aryna Sabalenka selbst auf einen weiteren Turniersieg auf der WTA-Tour.
Der Begriff beschreibt das Phänomen, dass Tennisspielerinnen nach einem Sieg gegen die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka meist ihr nächstes Match verlieren. Die Betroffenen scheinen nach dem Erfolg gegen die Belarussin ihre spielerische Kontrolle zu verlieren.
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Ein ungeschriebenes Gesetz des Tennis
Im Tennis kursiert seit Langem eine ungeschriebene Regel: Nach einem kräftezehrenden Sieg gegen einen Top-Favoriten folgt häufig das bittere Aus im nächsten Match. Ob dies an der physischen Erschöpfung nach einem Adrenalinschub oder an einem psychologischen „Hangover“ liegt, ist wissenschaftlich nicht belegt.
Die aktuelle Weltranglistenerste Aryna Sabalenka ist derzeit das prominenteste Beispiel für diese These. Es wirkt fast so, als belege die Belarussin ihre Bezwingerinnen mit einem Fluch.
Vier Siege, vier Abstürze
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Wer gegen Sabalenka gewinnt, scheint unmittelbar darauf die Kontrolle über das eigene Spiel zu verlieren. Zuletzt traf es Ekaterina Alexandrova in Toronto: Nach ihrem Achtelfinalerfolg gegen Sabalenka verlor sie umgehend gegen die Ukrainerin Elina Svitolina.
Dieses Schicksal teilen drei weitere Spielerinnen:

- Naomi Osaka: Nach ihrem Achtelfinal-Sieg in Wimbledon unterlag sie in der nächsten Runde Karolina Muchova.
- Jessica Pegula: Sie besiegte die 28-Jährige im Berliner Halbfinale, scheiterte jedoch im darauffolgenden Finale am Titelgewinn.
- Diana Shnaider: Nach ihrem Viertelfinalerfolg in Paris gegen Sabalenka verlor sie überraschend im Halbfinale gegen Maja Chwalinska.
Warten auf den nächsten großen Coup
Die letzte Spielerin, die nach einem Sieg gegen Sabalenka erfolgreich blieb, war Sorana Cirstea beim WTA-1000-Event in Rom. Nach ihrem Erfolg in der zweiten Runde gegen die Weltranglistenerste kämpfte sich die Rumänin bis ins Halbfinale vor.
Für Sabalenka selbst ist die Situation ebenfalls unbefriedigend. Seit ihrem „Sunshine Double“ aus den Siegen in Indian Wells und Miami im März wartet sie auf einen weiteren Titel auf der WTA-Tour. Die Monate auf Sand und Rasen blieben für sie titellos.
Der „Sabalenka-Fluch“ scheint also ein zweischneidiges Schwert zu sein: Sabalenka findet aktuell nicht zurück in die Erfolgsspur, doch auch ihre Konkurrentinnen finden nach dem großen Triumph gegen sie keinen Rhythmus mehr.
Häufige Fragen
Wer war die letzte Spielerin, die nach einem Sieg gegen Sabalenka weiter erfolgreich war?
Die letzte Spielerin, die nach einem Sieg gegen Aryna Sabalenka erfolgreich blieb, war Sorana Cirstea beim WTA-1000-Turnier in Rom.
Wie viele Spielerinnen verloren nach einem Sieg gegen Sabalenka ihr nächstes Spiel?
Vier Spielerinnen, nämlich Ekaterina Alexandrova, Naomi Osaka, Jessica Pegula und Diana Shnaider, schieden unmittelbar nach ihrem Sieg aus.
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